Coronavirus - WHO stuft Delta-Strang der «indischen» Covid-Mutante herab
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Coronavirus WHO gibt Teilentwarnung bei der Variante Delta

Die zuerst in Indien entdeckte Coronavirus-Variante wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Nun gilt diese Warnung nur noch für einen Strang der Variante.

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Mitte Mai teilte die WHO ihre Befürchtungen betreffend der Variante B.1.617 der Öffentlichkeit mit. 

Mitte Mai teilte die WHO ihre Befürchtungen betreffend der Variante B.1.617 der Öffentlichkeit mit.

AFP
Die indische Coronamutation könnte ansteckender sein als andere Varianten, hiess es. 

Die indische Coronamutation könnte ansteckender sein als andere Varianten, hiess es.

AFP
Nun gilt diese Befürchtung nur noch für einen Strang der Mutante. 

Nun gilt diese Befürchtung nur noch für einen Strang der Mutante.

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Darum gehts

  • Die WHO stuft die Dreifach-Mutante Delta teilweise herab.

  • Nur noch ein Strang der erstmals in Indien entdeckten Coronavirus-Variante gilt nun noch als «besorgniserregend».

  • Bei B.1.617.2 sei weiterhin eine «signifikant erhöhte Übertragungsrate» zu beobachten, so die Behörde.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft nur noch einen Strang der zuerst in Indien entdeckten Corona-Variante Delta als «besorgniserregend» ein. Bei den beiden weiteren Strängen der Mutante sei ein geringeres Ansteckungsrisiko beobachtet worden, weshalb diese herabgestuft worden seien, teilte die Organisation am Dienstag in Genf mit. Die Variante B.1.617 wird wegen ihrer Zersplitterung in drei Stränge auch als Dreifach-Mutante bezeichnet.

In Untersuchungen sei deutlich geworden, dass mit dem Varianten-Strang «B.1.617.2 ein höheres Risiko für die Allgemeinheit verbunden ist, während bei anderen Strängen niedrigere Übertragungsraten beobachtet wurden», erklärte die WHO. Der auch als Kappa bezeichnete Varianten-Strang B.1.617.1 werde nun als «Variante von Interesse» eingestuft. Der Strang B.1.617.3 erhält von der WHO keine besondere Einstufung mehr.

«Signifikant erhöhte Übertragungsrate»

Neben B.1.617.2 stuft die WHO noch drei weitere Corona-Varianten als «besorgniserregend» ein. Alle vier Varianten gelten als gefährlicher als die Ursprungsform des Coronavirus Sars-CoV-2 – weil sie ansteckender sind, häufiger zu tödlichen Krankheitsverläufen führen oder weil die Befürchtung besteht, dass Corona-Impfstoffe nicht gegen sie wirksam sind.

Bei B.1.617.2 sei weiterhin eine «signifikant erhöhte Übertragungsrate» zu beobachten, erklärte die WHO. Ebenso gebe es in immer mehr Ländern grosse Infektionsherde, die in Zusammenhang mit dieser Variante stünden. «Weitere Untersuchungen zu den Auswirkungen dieser Variante bleiben von hoher Priorität für die WHO», hiess es aus Genf.

Am Montag hatte die WHO ihre Entscheidung bekannt gegeben, die verschiedenen Varianten des Coronavirus künftig nach den Buchstaben des griechischen Alphabets zu benennen. Damit soll die Stigmatisierung der Länder verhindern, in denen die Mutanten zuerst nachgewiesen worden waren.

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(AFP/kat)

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