28.05.2016 21:13

Biegbares TelefonWickeln Sie das Handy doch mal um den Arm!

Ein Start-up aus China verspricht bis Ende Jahr einen Handy-Armreif mit einem flexiblen Display auf den Markt zu bringen. Experten sind skeptisch.

von
tob
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Eine erste Version des rollbaren Moxiphones (mit Monochrom-Display) soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Das hat das chinesische Start-up Moxi angekündigt.

Eine erste Version des rollbaren Moxiphones (mit Monochrom-Display) soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Das hat das chinesische Start-up Moxi angekündigt.

Moxi
100'000 Stück will der Hersteller in einer ersten Phase produzieren. Die Geräte sollen zu einem Stückpreis von umgerechnet 754 Franken in China verkauft werden.

100'000 Stück will der Hersteller in einer ersten Phase produzieren. Die Geräte sollen zu einem Stückpreis von umgerechnet 754 Franken in China verkauft werden.

Moxi
Forscher und grosse Elektronikkonzerne tüfteln schon seit Jahren an biegbaren Smartphones. Biegt man den Prototyp ReFlex der kanadischen Queens University, reagiert das Display.

Forscher und grosse Elektronikkonzerne tüfteln schon seit Jahren an biegbaren Smartphones. Biegt man den Prototyp ReFlex der kanadischen Queens University, reagiert das Display.

Kommen sie jetzt wirklich? Seit Jahren tüfteln Wissenschaftler an Smartphones mit flexiblen Bildschirmen. Auch Samsung, LG und weitere Hersteller haben schon derartige Konzepte gezeigt. Das bis dato unbekannte chinesische Start-up Moxi will bis Ende Jahr das erste biegbare Handy auf den Markt bringen. Dies berichtet unter anderem die US-Nachrichtenagentur Blooomberg.

Technische Details zum flexiblen Mobiltelefon sind bisher nicht viele bekannt. Das Moxiphone soll so biegbar sein, dass man es auch als Armreif tragen kann. Das Gerät kann gerollt, aber auch in der aufgeklappten Position bedient werden. 100'000 Stück will der Hersteller bis Ende Jahr produzieren. Die Smartphones sollen in China für 5000 Yuan (754 Franken) verkauft werden.

«Teurer Krimskrams»

In einer ersten Version verfügt das Moxiphone aber lediglich über ein monochromes Display. Dieses sei viel einfacher herzustellen, sagt Chongsheng Yu, Vizepräsident von Moxi, zu Bloomberg.

Eine Version mit Farbbildschirm soll dann nächstes Jahr folgen. Laut Yu setzt man bei den Bildschirmen auf E-Ink-Technologie, wie sie auch bei E-Readern eingesetzt werden. Viel mehr als ein Konzeptdesign (siehe Bildstrecke) hat Moxi von seinem Handy bisher nicht gezeigt. Die Technologie scheine noch nicht wirklich ausgereift zu sein, sagte ein Analyst zu Bloomberg. Das Konzept sehe mehr nach teurem Krimskrams als nach einem brauchbaren Smartphone aus.

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