21.11.2017 08:54

Global Drug Survey 2018Wie berauschen Sie sich?

Über 100'000 Personen verraten jedes Jahr anonym, was für Erfahrungen sie mit berauschenden Substanzen gemacht haben. Jetzt beginnt die Befragung wieder.

von
lüs
1 / 7
Der Global Drug Survey untersucht jedes Jahr den Drogenkonsum der Menschheit. Jetzt beginnt die Befragung für den GDS 2018. Die Schweizer Resultate wird 20 Minuten im Frühling 2018 exklusiv präsentieren.Nehmen Sie teil, um Ihre Erfahrungen in die Umfrage einfliessen zu lassen.

Der Global Drug Survey untersucht jedes Jahr den Drogenkonsum der Menschheit. Jetzt beginnt die Befragung für den GDS 2018. Die Schweizer Resultate wird 20 Minuten im Frühling 2018 exklusiv präsentieren.Nehmen Sie teil, um Ihre Erfahrungen in die Umfrage einfliessen zu lassen.

Keystone/Martin Ruetschi
7823 Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr am  Global Drug Survey 2017 teilgenommen. Eine der Erkenntnisse der letzten Befragung: Wer kifft, tut dies in der Regel mehrmals pro Woche.

7823 Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr am Global Drug Survey 2017 teilgenommen. Eine der Erkenntnisse der letzten Befragung: Wer kifft, tut dies in der Regel mehrmals pro Woche.

94,4 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer gaben für den GDS 2017 an, im vergangenen Jahr getrunken zu haben.

94,4 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer gaben für den GDS 2017 an, im vergangenen Jahr getrunken zu haben.

urs Flueeler

Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein? Oder auch mal zwei oder zehn? Neigen Sie eher zu hartem Stoff wie Whisky, Wodka, Gin? Oder gönnen Sie sich lieber mal einen Joint? Konsumieren Sie Ecstasy, um nächtelang durchzutanzen? Stehen Sie mehr auf psychedelische Rauschmittel, die Ihnen neue Welten eröffnen? Oder lassen Sie von all dem die Finger und leben komplett abstinent?

Egal, wie Ihre Antwort lautet: Machen Sie mit beim Global Drug Survey (GDS) 2018. Die grösste Drogenumfrage der Welt sammelt jetzt wieder Daten, um möglichst viel darüber zu erfahren, welche legalen und illegalen Genuss- und Suchtmittel die Menschheit zu sich nimmt – und welche Erfahrungen dabei gemacht werden.

«Das eigene Verhalten reflektieren»

Der Fragebogen ist umfangreich. «Je mehr Drogen man konsumiert, desto länger dauert das Ausfüllen», sagt Larissa Maier, die für die Auswertung der Schweizer Ergebnisse zuständig ist. «Doch es lohnt sich in jedem Fall – einerseits, weil es hilft, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren, andererseits, weil man dazu beiträgt, dass Trends frühzeitig erkannt werden, damit Fachleute für Prävention und Schadensminderung zeitnah darauf reagieren können.»

Neben der GDS-Hauptumfrage gibt es in diesem Jahr auch mehrere Zusatzblöcke: Wissen wollen die Forscher von den Teilnehmern, welche Strategien helfen, wenn man das Kiffen aufgeben will. Gefragt wird zudem danach, wie die Teilnehmer ihr «erstes Mal» mit einer Droge erlebt haben – und Personen, die vor kurzem selbst MDMA (Ecstasy) konsumiert haben, sollen angeben, wie hoch ihrer Meinung nach eine Ecstasy-Pille dosiert sein sollte.

Hier gehts zur Umfrage

Resultate kommen im nächsten Frühling

Hinter der GDS, gegründet vom britischen Psychiater Adam R. Winstock, steht ein Team von Wissenschaftlern aus allen Teilen der Welt. Die Angaben der Teilnehmer werden absolut anonym behandelt. Im vergangenen Jahr haben 119'000 Menschen aus über 50 Ländern online über ihr Konsumverhalten Auskunft gegeben, darunter auch 7823 aus der Schweiz. Die Schweizer Resultate der Umfrage wird 20 Minuten im kommenden Frühling präsentieren.

Mit diesem Clip werben die GDS-Macher für ihre Umfrage:

Die neue Drogen-Umfrage ist da

Jetzt startet die Befragung für den Global Drug Survey 2018.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.