Aktualisiert 18.12.2008 13:05

GerissenWie das Reh zum Hundefutter wurde

Sein Hund hatte in einem Naturschutzgebiet ein Reh gerissen. Was einen Hundehalter aber nicht wirklich störte. Er dachte nicht im Geringsten daran den Vorfall zu melden: Er weidete das Reh aus und wollte es seinem Hund verfuttern.

Beim Ausweiden am vergangenen Dienstag wurde der Hundehalter, ein 43-Jähriger aus dem Kanton Zürich, von einem Passanten im Naturschutzgebiet Rüssspitz bei Hünenberg beobachtet. Dieser verständigte laut Angaben der Zuger Polizei vom Donnerstag den Jagdaufseher.

Der Wildhüter konnte dann am Mittwoch den Mann stellen, als er in den Park zurückkehrte. Er hatte das tote Tier unter Ästen und Laub versteckt und Teile des Rückens sowie die Schlegel bereits abtransportiert. Der Hundehalter, gegen den ein Strafverfahren eröffnet wurde, hatte laut eigenen Angaben die Absicht, seinem Hund das Fleisch zu verfüttern. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet.

(sda)

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