Aktualisiert 19.10.2012 11:04

Hündchen in NotWie der kleine Bam Bam dem Tod entkam

Ein kleiner Shih Tzu allein auf einem Felsen im Meer vor England: Bam Bam hatte den sicheren Tod vor Augen. Bis ein Paddler den kleinen Hund entdeckte.

von
aeg

Der Extrem-Paddler Charlie Head aus England kämpfte sich gerade durch die unruhige See auf seinem 1000-Kilometer-Weg vom englischen Cornwall nach London, als ein kleiner Vierbeiner seine Reise unfreiwillig stoppte.

Head entdeckte den kleinen Kläffer auf einem Felsen. Der Shih Tzu mit Namen Bam Bam kämpfte gegen die aufkommende Flut und hätte ohne seinen Retter nicht mehr lange zu leben gehabt. «Hätte ich ihn dort nicht weggeholt, wäre er in zehn Minuten ertrunken», vermutet Head.

«Ich traute meinen Augen nicht», beschreibt der Retter seine Gefühle. «Der Hund sass einfach dort und fragte sich, was zum Teufel er tun soll. Er war total verängstigt.» Head sei dann zu Bam Bam gepaddelt und habe ihn zu sich genommen.

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Asyl im Pub

Der Shih Tzu fühlt sich an sich eher in Damenhandtaschen zu Hause als auf hoher See. Umso erstaunlicher ist für Head, dass der Hund so weit nach draussen schwimmen konnte. Woher er gekommen ist, ist immer noch unklar.

Sein Retter brachte ihn ins nächste Pub, wo sich nun der Wirt um ihn kümmert. Über einen Chip an seinem Halsband konnte zwar der Name des Hundes festgestellt werden, der Besitzer hat sich aber noch nicht gemeldet. Charlie Head paddelte indes weiter. Er trainiert für eine Atlantik-Überquerung.

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