Wie ein Puppenspieler: Harry Romero im Club Q
Aktualisiert

Wie ein Puppenspieler: Harry Romero im Club Q

Am Samstag brachte das Partylabel Out of Ordinary mit Harry «Choo Choo» Romero einen der ganz Grossen an die Turntables des Club Q.

von
Alex Flach

Harry Romero, der seinen Namenszusatz «Choo Choo» einer Eisenbahnermütze aus Kindertagen verdankt, gehört seit vielen Jahren zu den führenden House-DJs weltweit: Dass er noch immer genügend Spielfreude besitzt, um einen Club im Handumdrehen in ein Tollhaus zu verwandeln, stellte er am Samstag eindrücklich unter Beweis: Was in dieser Nacht dem zahlreich erschienenen Q-Publikum um die Ohren flog, war ein House-Set, wie es bezüglich Präzision und Aufbau nur ganz wenige Könner hinkriegen.

Romero gönnte seinem Publikum keine Ruhephasen: Mit unablässigen Tempowechseln, Einspielungen von Samples aus den unterschiedlichsten Musikstilen sowie Remixes mit hohem Wiedererkennungswert, hatte er sein Publikum jederzeit fest im Griff – er erinnerte dabei ein wenig an einen Puppenspieler, der sein Metier im Schlaf beherrscht. Menschen, die heute noch denken, DJ-ing sei keine Kunst, hätten sich hier garantiert vom Gegenteil überzeugen lassen können.

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