Heather Watson: Wie Federer eine Bewunderin happy macht
Aktualisiert

Heather WatsonWie Federer eine Bewunderin happy macht

Selbst Tennis-Profis sind gegen die Federer-Mania nicht gefeit. Die Britin Heather Watson outet sich beim Olympia-Turnier als grosser Fan und berichtet von einer speziellen Begegnung.

von
Monika Reinhard
London
Die 20-jährige Britin Heather Watson outet sich als Federer-Fan.

Die 20-jährige Britin Heather Watson outet sich als Federer-Fan.

Heather Watson befindet sich derzeit auf der Überholspur. Seit zwei Wochen ist die 20-Jährige von der Kanalinsel Guernsey die bestklassierte Britin im WTA-Ranking. Auch wenn sie mit Rang 110 noch weit entfernt von den Topplätzen ist. Der Auftakt in die Olympischen Sommerspiele in der Heimat ist Watson ebenfalls gelungen. Sowohl im Einzel als auch im Doppel steht sie in der zweiten Runde.

Am Montag wurde Watson nach ihrem 6:2, 6:2-Sieg gegen die Spanierin Silvia Soler zum Interview-Termin im grossen Pressekonferenz-Raum von Wimbledon gebeten. Allerdings standen gerade einmal zehn Minuten zur Verfügung, bis Roger Federer im selben Raum der Medienmeute Red und Antwort stehen musste. Kein Wunder, drehte sich auch schon bei der jungen Britin vieles um den siebenmaligen Wimbledon-Sieger.

Watsons spezielle Begegnung mit Federer

Watson, die gar nichts vom Medientermin des Maestros wusste, nahm die Fragen der Pressevertreter gelassen hin. Nein, sie werde nicht auf den Schweizer warten. «Ich habe heute Morgen mit ihm gesprochen», erzählte sie dann sichtlich aufgeregt. «Das war cool!» Federer habe Karten gespielt. Sie habe ihn gefragt: «Wirst du gewinnen?» Und Federer habe geantwortet: «Na klar!»

Die junge Britin outet sich als grosser Fan. «Ich liebe Roger Federer. Er ist einfach grossartig. Er hat so viel im Tennis erreicht. Ich schaue wirklich zu ihm hinauf. Er ist einer meiner Helden.» Sie habe übrigens schon in Wimbledon mit Federer gesprochen, so Watson. Das sei das erste Mal gewesen. «Er kam in diesen kleinen Raum, in dem ich sass und das Ende von Serena Willams' Match schaute. Er sagte 'Hallo Heather, gute Arbeit bisher'. Und ich sass da und fragte mich: Was, wie kann der das wissen? Das war so cool, dass er wusste, was läuft.»

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