11.11.2020 14:26

«Swiss Corona Stress Study»Wie geht es Ihnen psychisch während der Corona-Pandemie?

Während der ersten Pandemiewelle hat die Universität Basel die psychische Verfassung der Schweizer Bevölkerung im Rahmen der «Swiss Corona Stress Study» untersucht. Nun fragt sie im Zuge der zweiten Welle erneut nach dem Befinden.

von
Steve Last
1 / 7
Wie geht es der schweizerischen Bevölkerung psychisch, während die zweite Corona-Welle das Land in Atem hält?

Wie geht es der schweizerischen Bevölkerung psychisch, während die zweite Corona-Welle das Land in Atem hält?

Engin Akyurt/Unsplash
Die Massnahmen haben Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung.

Die Massnahmen haben Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung.

KEYSTONE
Das Arbeiten im Homeoffice stellt Unternehmen und Mitarbeiter vor Herausforderungen.

Das Arbeiten im Homeoffice stellt Unternehmen und Mitarbeiter vor Herausforderungen.

KEYSTONE

Darum gehts

  • Die Corona-Pandemie setzt der Schweizer Bevölkerung psychisch zu.

  • Bereits während der ersten Welle wurden die Auswirkungen im Rahmen der «Swiss Corona Stress Study» untersucht.

  • Nun ist die zweite Welle da, und es wurden wieder Massnahmen ergriffen.

  • Erneut fragt die Universität Basel nach dem Befinden der Bevölkerung.

Während der ersten Welle der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr hat die Universität Basel im Rahmen der «Swiss Corona Stress Study» die Schweizer Bevölkerung nach ihrem psychischen Befinden gefragt. Laut einer Medienmitteilung der Hochschule hat die Pandemiewelle die Menschen «psychisch stark belastet». Nun, da die zweite Welle über das Land rollt und die dunkle Jahreszeit ansteht, lanciert die Uni erneut eine Umfrage zum psychischen Empfinden.

Während im Frühjahr die bevorstehenden Sommermonate einen gewissen Lichtblick geboten hätten, seien nun wieder Massnahmen ergriffen worden, die das Sozialleben stark einschränkten, schreibt die Universität in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Weil ein Ende derzeit nicht absehbar sei, könne die Lage für viele erneut eine grosse Belastung darstellen.

Tipps zum Umgang mit dem Stress

Am Ende der Umfrage werden den Teilnehmern basierend auf ihren Antworten auch Vorschläge gemacht, wie sie mit dem Stress in ihrer Situation besser umgehen können. Die Befragung ist jedoch anonym, wie es weiter heisst. Ziel sei es, Veränderungen im Befinden der Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr zu untersuchen.

Die erste «Swiss Corona Stress Study» ergab, dass der Lockdown im Frühjahr zu unterschiedlichen Reaktionen geführt habe. Rund die Hälfte der Teilnehmer habe keine Veränderung oder sogar eine Reduktion des Stressempfindens angegeben. Die andere Hälfte habe hingegen mehr Stress empfunden. Insgesamt habe die Häufigkeit schwerer depressiver Symptome im Lockdown zugenommen und sei auch in der Zeit der Lockerungen danach erhöht geblieben.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.