Aktualisiert 28.06.2011 13:49

Chaos um Charlie

Wie geht Sheens TV-Karriere weiter?

Jede Menge Gerüchte um Charlie Sheen: Einerseits soll er als «Onkel Charlie» den Serientod sterben, andererseits ist auch schon eine neue Serie geplant.

von
phi

Dass sich «Charlie Harper» verändern wird, ist klar: Seitdem sich Schauspieler Sheen mit seinen markigen Worten um den Job geredet hat, wird wild spekuliert, wie sein Alter Ego aus der US-Serie den Abgang machen wird. Anfangs hiess es noch bei TMZ, der TV-Flegel werde mit einem One-Way-Ticket nach Paris geschickt und so den Serien-Abflug machen (20 Minuten Online berichtete).

Der Onkel ist tot, es lebe Ashton

Jetzt jedoch meldet das Klatschportal, dass der liebe Onkel sterben muss. Demnach ist es der ausdrückliche Wunsch von Produzent Chuck Lorre, dass Alan Harpers Bruder ins Gras beisst. Sheen hatte Lorre (auch antisemitisch) beschimpft: Nun will der TV-Macher sichergehen, dass kein Hintertürchen für ein Comeback seines Rivalen offenbleibt. Mehrere Todesszenarios seien bereits besprochen wurde: In einem davon fährt Charlie im Auto über eine Klippe.

Ashton Kutcher, der Sheens Rolle übernehmen wird, könnte dann als Käufer des Hauses in die Serie einsteigen. Und apropos: Auch der Geschasste steht angeblich kurz davor, auf den Bildschirm zurückzukehren. Laut «Radar Online» hat der 45-Jährige angeblich einen Vertrag mit Lionsgate TV für eine neue Sitcom unterschrieben. «Charlies Charakter wird dem in Two and a Half Men sehr ähnlich sein. Die Show wird aber sehr viel rassiger», sagte dort ein Insider.

Unwahrscheinliches Engagement «sogar bei einem Quotenmagneten wie Sheen»

Weiter heisst es, 90 Episoden der neuen Serie seien fest eingeplant. Durch eine erfolgsabhängige Entlohnung verdiene Sheen nominell weniger als wie zuletzt zwei Millionen Dollar pro Folge, könne aber bei entsprechenden Einschaltquoten auch über diesem Lohn landen. Angeblich habe der US-Sender TBS bereits Interesse an einer Ausstrahlung bekundet, doch Fans des Darstellers sollten sich nicht zu früh freuen. Ein TBS-Sprecher dementierte nämlich auf Nachfrage von «Entertainment Weekly» jedwede Verhandlungen, während Lionsgate TV gar keinen Kommentar abgeben wollte.

Das Fachmagazin dämpfte die Erwartungen: «Auch wenn Sheens Name in den Medien immer noch heiss ist, gilt eine solche Intensität nicht unbedingt für TV-Deals. Sogar bei einem nachgewiesenen Quotenmagneten wie Sheen», lautet die Einschätzung der Medienprofis. «Selbst wenn Sheen gute Quoten holt, ist die Unterstützung durch die Werbewirtschaft fraglich. Und ein grosses Publikum ist nur dann wertvoll, wenn du es verkaufen kannst.»

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