25.08.2015 06:24

Reality-CheckWie gut kennen die Missen ihre Schweiz?

Wie sattelfest sind die Miss-Kandidatinnen mit Wissen über unser Land? Was sagen sie zur Ausschaffungs-Initiative? 20 Minuten hat den Check gemacht.

von
las
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Diese zwölf Kandidatinnen wollen sich am 7. November in Basel das Krönchen holen.

Diese zwölf Kandidatinnen wollen sich am 7. November in Basel das Krönchen holen.

Thomas Buchwalder
Michèle Rösch (24), stellvertretende Geschäftsführerin in einem Sportgeschäft und selbstständige Tanz- & Bewegungspädagogin aus Rothenburg LU.

Michèle Rösch (24), stellvertretende Geschäftsführerin in einem Sportgeschäft und selbstständige Tanz- & Bewegungspädagogin aus Rothenburg LU.

Thomas Buchwalder
Jennifer Picci (24), Psychologie-Studentin und Ballett-Lehrerin aus Ecublens VD.

Jennifer Picci (24), Psychologie-Studentin und Ballett-Lehrerin aus Ecublens VD.

Thomas Buchwalder

Wer Miss Schweiz werden will, der muss sich auskennen. Nicht nur, was Laufstege, Bademode und Make-up angeht – die Schönheitsköniginnen dieser Welt haben seit jeher auch die Verantwortung, ihr Land würdig zu vertreten; und dazu gehört eine Portion Allgemeinwissen.

20 Minuten hat acht der zwölf Kandidatinnen einem Test unterzogen – und unter anderem herausgefunden, wer den Text der Nationalhymne kennt.

Die Miss-Kandidatinnen über ...

... ihren Bezug zur Schweiz:

Die meisten der jungen Frauen sind auf dem Land aufgewachsen, was auch oft ihr Bild unseres Landes prägt: Sie mögen die Berge und Seen. Die 22-jährige Lauriane merkt ausserdem an: «Manchmal vergessen die Leute, dass hier viele verschiedene Kulturen aufeinandertreffen und die Menschen vier verschiedene Sprachen sprechen.»

... die letzten Abstimmungsergebnisse:

Die Ausschaffungs-Initiative entlockt bei einigen bloss ein Schulterzucken. Lediglich die 18-jährige Walliserin Chiara redet sich geradezu in Rage: «Es erschüttert mich, wenn ich sehe, wie es beispielsweise Kindern in Kriegsgebieten geht.» Die Bernerin Morgane (25) würde ausserdem das Schulsystem verändern: «Ich wäre dafür, dass man das System in der ganzen Schweiz harmonisiert.»

... den Röstigraben:

Vier der Kandidatinnen stammen aus der Westschweiz – und allesamt stellen sie Unterschiede zum deutschsprachigen Teil des Landes fest. So meint beispielsweise Sindi (21) aus dem Wallis: «Natürlich, wir leben alle in einem Land, aber da spürt man schon zwei verschiedene Kulturen.» In Zürich gehe alles viel schneller, «im Wallis ist es doch um einiges ruhiger», bekräftigt sie. Lauriane wiederum, die aus Freiburg stammt, liebt den Sprachen-Clash: «Ich lebe jeden Tag mit diesen Unterschieden. Das mag ich.»

... die Nationalhymne:

Wenn es um den Text geht, den wir vor jedem Fussball-Nati-Match hören, sind die Missen in spe nicht sonderlich bewandert; die Melodie können aber die meisten mitsummen. Nur Morgane kennt den Anfang der Hymne – dafür sogar auf Französisch.

... Schweizer Musik:

Die Kandidatinnen mögen die Charts. Bloss Morgane hat einen Schweizer Liebling. «Besonders gut gefällt mir Bastian Baker», schwärmt sie. Ansonsten reicht das Spektrum von Stefanie Heinzmann über Stress bis hin zu Lo&Leduc.

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