Insiderwissen aus Cannes: Wie man im VIP-Bereich korrekt aufs Klo geht
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Insiderwissen aus CannesWie man im VIP-Bereich korrekt aufs Klo geht

Höchste Zeit für ein wenig Klatsch vom Filmfestival: Filmstars müssen ihr Geschäft wie Hamster erledigen. Und: Wie man mit Bodyguards seine Karriere fördert.

von
obi

Man würde meinen, ein Filmfestival von solch grosser Bedeutung wie das Festival de Cannes würde ihre Stars mit dem Allerbesten ausstatten, um ihnen den Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten. Nicht ganz. So vermelden die Maulwürfe des berüchtigten britischen «Popbitch»-Blogs, dass Die WCs im VIP-Bereich beim Eröffnungsfilm «Robin Hood» sogenannte Öko-Toiletten waren. Will heissen: Statt zu spülen, verdeckt man sein Geschäft mit Holzwolle. Wie ein Hamster.

Angeblich waren die Schauspieler Eva Longoria und Mark Strong die einzigen Stars, die sich lange genug im abgeschirmten VIP-Bereich aufhielten, dass sie vielleicht einmal kurz mussten. Immerhin erhielten sie klare Anweisungen, wie man auf einer Öko-Toilette korrekt Pipi macht (siehe Bild rechts).

Security ist sexy

Nachdem wir nun alle instruiert wurden, wie man korrekt aufs Töpfchen geht, hier eine weitere Lektion aus der Glamour-Schule von Cannes: Wie haucht man einer serbelnden Karriere neues Leben ein? Indem man sich mit Sicherheitsleuten umgibt – und dadurch heiss aussieht.

So schrieb ein Leser Anno 2006 auf «Popbitch»: «Von unserem Fenster aus sahen wir zu, wie eine grosse Anzahl bewaffneter Security-Leute Stellung bezogen, als Ex-Vizepräsident Al Gore den roten Teppich für 'An Inconvenient Truth' betrat. Ein bärtiger Mann, offensichtlich auf dem Heimweg von einem Jogging-Ausflug, wurde von der Menschenmenge aufgehalten. Der Mann betrat unser Büro und fragte, ob wir ihn zu seinem Hotel durchlassen würden. Es war Ethan Hawke. Ganz alleine und sehr höflich.»

Anno 2010: «Ethan Hawke betritt die Croisette, von fünf Sicherheitsleuten umgeben. Fünf. Für Ethan Hawke!»

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