Murat Yakin muss reagieren - Diese Spieler könnten Nati-Stars Embolo und Elvedi gegen Italien ersetzen
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Murat Yakin muss reagierenDiese Spieler könnten Nati-Stars Embolo und Elvedi gegen Italien ersetzen

Nati-Trainer Murat Yakin ist nach den Verletzungen von Nico Elvedi, Breel Embolo und Christian Fassnacht zum Handeln gezwungen. Als Ersatz stehen mehrere Optionen bereit.

von
Florian Gnägi
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 Breel Embolo fällt mehrere Wochen aus und verpasst damit den Kracher gegen Italien.

Breel Embolo fällt mehrere Wochen aus und verpasst damit den Kracher gegen Italien.

Getty Images
Auch Nico Elvedi wird die kommenden Länderspiele verletzt verpassen.

Auch Nico Elvedi wird die kommenden Länderspiele verletzt verpassen.

Uwe Anspach/dpa
Nun fällt auch Christian Fassnacht aus. Der YB-Offensivspieler erlitt gegen GC eine Gehirnerschütterung. 

Nun fällt auch Christian Fassnacht aus. Der YB-Offensivspieler erlitt gegen GC eine Gehirnerschütterung.

Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts:

  • Seit Samstag ist klar, dass Nico Elvedi und Breel Embolo länger ausfallen werden.

  • Auch Christian Fassnacht fällt nach seiner Kopf-Verletzung für den Italien-Kracher aus.

  • Als Ersatz für Elvedi könnte Murat Yakin Sandro Lauper oder Becir Omeragic nachnominieren.

  • Für Embolo stehen mehrere Optionen bereit.

Dass Nati-Coach Murat Yakin bei den entscheidenden Länderspielen für die direkte WM-Qualifikation gegen Italien und Bulgarien auf Captain Granit Xhaka und Goalgetter Haris Seferovic verzichten muss, war schon länger klar. Doch nun muss Yakin bei den Knüllerpartien in Rom und Luzern auch auf die formstarken Gladbach-Profis Nico Elvedi und Breel Embolo verzichten. Zudem fällt in der Offensive auch noch YB-Star Christian Fassnacht aus, der in der Partie gegen GC mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Einen Tag später bestätigte sich diese Diagnose.

Während Fassnacht in der Nati bloss als Joker fungiert, sind Elvedi und Embolo unangefochtene Stammspieler. Klar also, dass Yakin nun einiges umstellen muss und wohl auch noch einige Akteure nachnominieren wird.
In der Innenverteidigung kann davon ausgegangen werden, dass Fabian Schär die Position von Elvedi übernehmen wird. Der Ostschweizer sitzt bei seinem Club Newcastle zwar seit Längerem nur noch auf der Ersatzbank, ist aber routiniert und spielte beim letzten Länderspiel der Nati in Litauen 90 Minuten durch.

Omeragic und Lauper als Kandidaten für eine Nachnomination

Einer der beiden Super-League-Verteidiger Sandro Lauper (YB) und Becir Omeragic (FCZ) dürfte von Yakin nachträglich in den Kader berufen werden. Beide stehen auf der Pikett-Liste, die der Verband am letzten Freitag zusammen mit dem Aufgebot für die kommenden Partien bekannt gab.

Auf Abruf stehen in der Offensive dem Nati-Trainer gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Cedric Itten, Albian Ajeti und Josip Drmic dürfen auf eine Nachnominierung hoffen, wobei die Formkurve für Rijeka-Söldner Drmic spricht, der in der kroatischen Liga die Torschützenliste anführt. Aussenseiterchancen hat nach dem definitiven Fassnacht-Aus auch Kastriot Imeri. Der Spieler von Servette steht ebenfalls auf Abruf.

Auch Michael Frey ist bei Royal Antwerpen in Belgien Liga-Topscorer, doch der Berner ist nicht auf der Pikett-Liste drauf und scheint in den Überlegungen von Yakin nicht Priorität zu geniessen. Der Nati-Coach meinte zuletzt: «Wir haben viele gute Stürmer und Michael zeigt in Belgien sehr gute Leistungen, schiesst viele Tore. Für mich ist es jedoch entscheidend, auf welchem Niveau ein Spieler spielt.»

Ersetzt Yakin Embolo mit Shootingstar Okafor?

Sehr wohl in Yakins Fokus ist dagegen Noah Okafor, der nach seinen überragenden Vorstellungen bei RB Salzburg für die A-Nati nominiert wurde und gegen Italien vielleicht ins kalte Wasser geworfen werden könnte. Schliesslich bringt der Basler eine ähnliche Dynamik wie sein verletzter Teamkollege Embolo mit und könnte anstelle des Gladbacher beim Showdown in Rom die Offensive gegen den Europameister beackern. «Noah hat eindrücklich gezeigt, dass er das Aufgebot verdient», meinte auch der Nati-Coach kürzlich.

Weitere Optionen im Schweizer Kader sind Mario Gavranovic und Andi Zeqiri. Für Gavranovic spricht die Routine und die Eingespieltheit mit dem Rest der Mannschaft. Zeqiri dagegen dürfte wohl eher Aussenseiterchancen auf einen Platz in der Startelf besitzen, dank des nun definitiven Ausfalls von Christian Fassnacht erhöhen sich aber die Chancen auf einen Teileinsatz.

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