Abkühlung: Wie sich Tiere vor der Hitze schützen

Aktualisiert

AbkühlungWie sich Tiere vor der Hitze schützen

Die einen benutzen Schirme oder suhlen sich im Dreck, andere bauen Klimaanlagen, um sich kühl zu halten. Ein Blick in die Trickkiste der Natur.

von
D. Artacho
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Das Suhlen ist eine der wichtigsten Beschäftigungen des Wildschweins. Grund dafür ist die Regulierung der Körpertemperatur, die ab ca. 23 Grad notwendig wird, denn Schweine können nicht schwitzen. Bei grosser Hitze suhlen sich die Wildschweine mehrmals täglich, an kalten Tagen sehr selten bis gar nicht.

Das Suhlen ist eine der wichtigsten Beschäftigungen des Wildschweins. Grund dafür ist die Regulierung der Körpertemperatur, die ab ca. 23 Grad notwendig wird, denn Schweine können nicht schwitzen. Bei grosser Hitze suhlen sich die Wildschweine mehrmals täglich, an kalten Tagen sehr selten bis gar nicht.

Chris Martin Bahr / WWF
Wenn es heiss wird, stellt der Feldhase seine langen, nur wenig behaarten Ohren in den Wind. Bei grosser Hitze werden diese stärker durchblutet und geben so Körperwärme ab. Ansonsten hält sich der Feldhase im Schatten auf, bis es kühler wird.

Wenn es heiss wird, stellt der Feldhase seine langen, nur wenig behaarten Ohren in den Wind. Bei grosser Hitze werden diese stärker durchblutet und geben so Körperwärme ab. Ansonsten hält sich der Feldhase im Schatten auf, bis es kühler wird.

Wild Wonders of Europe / Igor Shpilenok / WWF
Das afrikanische Borstenhörnchen weiss sich gegen Sonne und Hitze zu schützen. Es hält seinen buschigen Schwanz wie einen Sonnenschirm über den Kopf gebeugt und spendet sich selbst Schatten.

Das afrikanische Borstenhörnchen weiss sich gegen Sonne und Hitze zu schützen. Es hält seinen buschigen Schwanz wie einen Sonnenschirm über den Kopf gebeugt und spendet sich selbst Schatten.

Martin Harvey / WWF

Der Mensch kann allerlei technische Hilfsmittel nutzen, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Tiere hingegen können nur das Wenige nutzen, das ihnen die Natur mitgegeben hat. So tragen Feldhasen oder Borstenhörnchen ihre Klimaanlage mit sich herum, während die Robbe oder das Nilpferd auf Wasser angewiesen sind. Und dann sind da noch die Termiten, die unangefochtenen Meister, was Temperaturregulierung betrifft.

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