Aktualisiert 25.01.2020 23:18

Super LeagueBeim FC Zürich weicht die Freude

Die Zürcher unterliegen zum Auftakt der Rückrunde dem FC Luzern 2:3. Fabio Celestini gelingt damit das Debüt als Trainer der Zentralschweizer.

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saw / tmü
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Der FC Luzern schlägt den FC Zürich im Letzigrund in einer unterhaltsamen Partie 3:2.

Der FC Luzern schlägt den FC Zürich im Letzigrund in einer unterhaltsamen Partie 3:2.

Keystone/Ennio Leanza
Dabei startet das Heimteam eigentlich besser in die Begegnung. Schönbächler bringt die Zürcher schon nach fünf Minuten in Front.

Dabei startet das Heimteam eigentlich besser in die Begegnung. Schönbächler bringt die Zürcher schon nach fünf Minuten in Front.

kein Anbieter/Andy Mueller/freshfocus
Luzern reagiert nach dem verschlafenen Start und trifft nur wenig später. Voca bezwingt FCZ-Torwart Brecher mit einem Distanzschuss.

Luzern reagiert nach dem verschlafenen Start und trifft nur wenig später. Voca bezwingt FCZ-Torwart Brecher mit einem Distanzschuss.

kein Anbieter/Martin Meienberger/freshfocus

Um zwei Jahre haben der FC Zürich und sein Trainer Ludovic Magnin am Freitag ihren Vertrag verlängert. Damit hat eine Unterschrift besiegelt, worüber man sich bei den Zürchern seit Monaten freut: über eine Erfolgsphase, wie sie der FCZ lange nicht erlebt hatte. Einen Tag später war von dieser Freude wenig zu sehen. Der FCZ verliert zum Auftakt der Rückrunde gegen den FC Luzern 2:3.

Vielversprechender Auftakt

Nach fünf Minuten lagen die Zürcher noch in Führung, weil Torschütze Marco Schönbächler und Passgeber Mirlind Kryeziu von einem Fehler des Debütanten Ashvin Balaruban profitiert hatten. Danach aber spielten vor allem die Zentralschweizer. Sie glichen nach einer Viertelstunde durch Idriz Voca aus und ein Doppelschlag durch Ryder Matos (24.) und Francesco Margiotta (27.) brachte die Luzerner in Führung. Blaz Kramer traf eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:3, mehr Tore fielen vor offiziell 8623 Zuschauern nicht mehr.

Der FC Zürich war abgesehen vom angeschlagenen Pa Modou und dem gesperrten Simon Sohm mit der gleichen Startaufstellung angetreten wie zum Abschluss der Vorrunde. Aber anders als beim Sieg im Dezember gegen die hochgelobten St. Galler lief gegen Luzern vieles schief. Und während sich Ludovic Magnin darüber ärgert, freut sich Fabio Celestini: Er siegt bei seinem Debüt als Trainer des FC Luzern. Und es ist sein vierter Sieg als Trainer gegen Magnin, verloren hat Celestini das Duell der welschen Trainer noch nie.

Servette übernimmt Platz vier

Seit Ende Oktober und dem 2:0 gegen Luzern wartet Xamax auf einen Sieg in der Super League. Auch gegen das formstarke Servette gelang den Neuenburgern zum Rückrunden-Auftakt vor eigenem Publikum kein Erfolg. Servettes Koné schockte das Heimteam bereits nach wenigen Sekunden, und kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Tasar auf 2:0. Neuchâtels Kamber erzielte in der zweiten Halbzeit zwar den Anschlusstreffer, doch wenige Minuten später wurde der Verteidiger mit Rot vom Platz geschickt, weil er Tasar mit einem groben Foul am Schienbein traf. Zu zehnt kam Xamax zwar immer besser ins Spiel, doch die Druckphase wurde nicht belohnt. Es blieb in der Maladière beim 1:2.

Zürich - Luzern 2:3 (1:3) 8623 Zuschauer. - SR Schnyder.

Tore: 5. Schönbächler (Mirlind Kryeziu) 1:0. 13. Voca 1:1. 25. Matos (Margiotta) 1:2. 27. Margiotta (Males) 1:3. 78. Kramer (Kololli) 2:3.

Zürich: Brecher; Rüegg, Nathan, Mirlind Kryeziu, Kempter (83. Winter); Janjicic (46. Mahi), Domgjoni; Tosin, Marchesano (57. Kololli), Schönbächler; Kramer.

Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Lucas, Balaruban (52. Grether); Matos (71. Mistrafovic), Voca, Ndenge, Ndiaye; Males (66. Schürpf), Margiotta.

Bemerkungen: Zürich ohne Sohm (gesperrt), Pa Modou, Charabadse (beide verletzt) und Omeragic (krank). Marchesano verletzt ausgeschieden. Luzern ohne Kakabadse, Schulz und Binous (alle verletzt) und Schwegler (krank). Super-League-Debüt des 18-jährigen Ashvin Balaruban. Verwarnungen: 7. Domgjoni (Foul), 20. Ndiaye (Foul), 29. Mirlind Kryeziu (Foul). 34. Balaruban (Foul), 45. Kramer (Foul), 46. Nathan (Foul), 74. Rüegg (Foul), 80. Sidler (Foul).

Neuchâtel Xamax - Servette 1:2 (0:2) 5744 Zuschauer. - SR Jaccottet.

Tore: 1. (0:14) Koné (Stevanovic) 0:1. 44. Tasar (Stevanovic) 0:2. 47. Kamber (Tafer) 1:2.

Neuchâtel Xamax:Walthert; Gomes, Neitzke, Djuric, Xhemajli (46. Tafer), Kamber; Corbaz (71. Seferi), Serey Die, Ramizi; Nuzzolo, Karlen (59. Seydoux).

Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Iapichino; Stevanovic, Cognat (87. Routis), Ondoua; Park (76. Cespedes), Koné, Tasar (90. Alves).

Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Oss, Dugourd, Doudin und Alic (alle verletzt). Servette ohne Schalk (verletzt). 56. Rote Karte gegen Kamber (Foul). Verwarnungen: 5. Park (Foul), 21. Serey Die (Foul), 66. Rouiller (Foul), 83. Nuzzolo (Reklamieren).

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