03.12.2019 13:36

GesetzeslageWie viel Weihnachtsdeko ist erlaubt?

Weihnachtliche Deko gehört zum Dezember. Wohnungsmietern in Mehrfamilienhäusern ist aber nicht alles erlaubt.

von
mst
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Anfang Dezember hängen bereits die meisten Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften und über Hauptstrassen. Aber auch in Privathaushalten werden Lichterketten und Tannenzweige aufgehängt.

Anfang Dezember hängen bereits die meisten Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften und über Hauptstrassen. Aber auch in Privathaushalten werden Lichterketten und Tannenzweige aufgehängt.

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Aber wie viel Weihnachtsdeko ist erlaubt? Grundsätzlich gilt: In ihrer Wohnung können Sie machen, was sie wollen. Mehrere Christbäume, Lichterketten und einen riesigen, aufblasbaren Samichlaus mit Kutsche und Rentieren anbringen – oder was auch immer Sie glücklich macht.

Aber wie viel Weihnachtsdeko ist erlaubt? Grundsätzlich gilt: In ihrer Wohnung können Sie machen, was sie wollen. Mehrere Christbäume, Lichterketten und einen riesigen, aufblasbaren Samichlaus mit Kutsche und Rentieren anbringen – oder was auch immer Sie glücklich macht.

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Einzige Ausnahme: Wenn der Samichlaus in der Wohnung auch noch «Jingle Bells» in einer Lautstärke singt, die die Nachbarn stört – dann müssen Sie darauf verzichten.

Einzige Ausnahme: Wenn der Samichlaus in der Wohnung auch noch «Jingle Bells» in einer Lautstärke singt, die die Nachbarn stört – dann müssen Sie darauf verzichten.

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Bunte Lichterketten, blinkende Bambis und kletternde Samichläuse – jetzt wird mancherorts wieder die Weihnachtsdekoration montiert. Die einen freuts, die anderen weniger. Gerade Mieter müssen sich in und ums Haus an ein paar Regeln halten, damit sie keinen Ärger mit dem Vermieter oder den Nachbarn riskieren. Darauf sollten man achten.

In der Wohnung

Grundsätzlich gilt, dass der Mieter in seiner Wohnung machen kann, was er will. Da sind ihm also keine Grenzen gesetzt. Allerdings muss er allfällige Schäden durch Bohrlöcher und Ähnliches spätestens vor dem Auszug wieder reparieren.

Das gilt auch für die Wohnungstür zum Treppenhaus hin.

Im Treppenhaus

Wer beispielsweise einen Adventskranz oder andere Deko aufhängt, sollte darauf achten, dass die Tür nicht beschädigt wird.

Idealerweise informiert man die Nachbarschaft bzw. fragt um Erlaubnis, bevor man die gemeinsam genutzten Räume zum Weihnachtswunderland umgestaltet, denn das ist ja vielleicht nicht jedermanns Geschmack.

Das Treppenhaus muss als Fluchtweg im Brandfall frei passierbar sein. Das gilt natürlich auch in der Adventszeit. Ausserdem sollte man darauf achten, dass sich niemand an der Dekoration verletzen kann, also beispielsweise über irgendetwas stolpern und stürzen kann. Und Kerzen und andere brennbare Materialien haben im Treppenhaus nichts verloren.

Im Garten und an der Fassade

Wer kletternde Samichläuse oder Ähnliches an die Fassade montieren will, muss das Einverständnis des Eigentümers einholen, denn die Aussenfassade ist nicht mehr Inhalt des Mietvertrags. Das Okay des Vermieters benötigt man nicht zuletzt auch, weil für die Befestigung Löcher in die Wand gebohrt werden müssen. Auf dem Balkon hingegen kann der Mieter machen, was er will, solange er sich an den Mietvertrag bzw. die Hausordnung hält.

Immer beliebter werden Lichtprojektoren. Sie projizieren Schneeflocken und andere Motive auf die Hausfassade. Wer als Mieter eine solche Beleuchtung installieren möchte, muss ebenfalls beim Vermieter eine Erlaubnis einholen. Zudem darf er damit seine Nachbarn nicht stören.

Aus Rücksicht auf die Tierwelt

Bei aller Vorfreude auf Weihnachten: Gerade was die Beleuchtung anbelangt, ist Zurückhaltung angebracht. Grelle, blinkende Lämpchen oder helle Lichtinstallationen stören nicht nur die Nachbarschaft und die Passanten, sondern auch die Tierwelt. Wie bei Lärmimmissionen gilt es auch bei Lichtimmissionen, diese nach 22 Uhr zu vermeiden.

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