Unnötige Gadgets: Wie wärs mit einem Schwänzchen?
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Unnötige GadgetsWie wärs mit einem Schwänzchen?

Es gibt tragbare Katzenohren, die entsprechend der Stimmung ihres Trägers wackeln. Passend dazu soll bald ein Plüschglied auf den Markt kommen, das auch zeigt, wo sein Besitzer freudig gewedelt hat.

von
dga

«Shippo» bedeutet auf japanisch Schwanz. So heisst die neuste Erfindung des japanischen Herstellers «Neurowear»: Ein Plüschschweif, der entsprechend der Stimmung seines Trägers hin und her wippt.

Sie haben richtig gelesen - endlich können auch wir wie Fifi schwanzwedelnd durchs Leben laufen. Bei der Arbeit, beim Spazieren, beim Date oder – wie praxistauglich im obigen Werbevideo des Herstellers vorgeführt wird - beim Blumenkauf oder Frisbeespiel.

Freut man sich, wedelt das Plüschteil munter mit, im entspannten Gemütszustand herrscht tote Hose. Nur den Schwanz einziehen kann man offensichtlich nicht. Und ob man es auch an anderen Körperstellen, als nur über dem Allerwertesten befestigen kann, sei dahingestellt.

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Das bizarre Accessoire kommt mit der selben Technologie aus wie in den tragbaren Katzenohren «Necomimi», die «Neurowear» letztes Jahr auf den Markt gebracht hat (siehe Video unten). Diese fanden offensichtlich weit über die japanischen Landesgrenzen Anklang, wie zahlreiche YouTube-Videos zeigen.

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Die Lauscher sind mit einem Gehirnwellen-Sensor und einem Pulsmesser ausgerüstet, die auf der Stirn und am Ohrläppchen angebracht werden. Im erregten oder konzentrierten Gemütszustand stellen sich die Lauscher auf. Ist ihr Träger müde oder entspannt, klappen sie nach unten. Doch was ist schon eine Katze ohne Schwanz, scheint sich die Firma gedacht zu haben - und will dem nun Rechnung tragen.

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Im Vergleich zur tragbaren Katzenohr-Variante soll der «Shippo» internetfähig sein: Gekoppelt mit einem Smartphone kann der montierbare Gemütsschweif auf Facebook, Twitter und Co. vermelden, wo und wann sein Träger gerade schwanzwedelnd auf Schönes reagiert. Wann das Social Media-taugliche Glied erhältlich sein wird, ist bislang jedoch nicht bekannt.

Die Katzenohrvariante «Necomimi»:

(Quelle: YouTube/neurowear)

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