«Echt unglaublich!»: Wieder 650 Cisalpino-Opfer mehr
Aktualisiert

«Echt unglaublich!»Wieder 650 Cisalpino-Opfer mehr

Gar nicht erfreut war heute Mobile Reporter Marcel S. als er mit dem Zug von Milano nach Zürich reisen wollte. Auch die Fahrt des Cisalpinos Florenz - Zürich endete vorzeitig.

SBB-Mediensprecher Roman Marti bestätigt auf Anfrage gegenüber 20 Minuten Online, dass es beim Cisalpino 18, Mailand - Zürich, ab der Schweizer Grenze zu Lokdefekten gekommen ist. Der Zug erreichte die Grenze bereits mit 35 Minuten Verspätung. «Aufgrund der Probleme mit der Lok wurde dann entschieden, die Passagiere auf andere Züge umsteigen zu lassen», berichtet Marti.

Aus Platzgründen mussten die 350 Reisenden mit zwei Regionalzügen nach Bellinzona und Lugano gefahren werden, wo sie ihre Reise fortsetzen konnten. Für Marcel S. bedeutete dies Umsteigen in Lugano auf den ICN Neigezug 10020 - eigentlich auch ein Cisalpino-Kurs, der aber bereits mit einer ICN-Komposition ersetzt wurde.

Die Reise endete für Mobile Reporter Marcel S. damit um 18:51 in Zürich, zwei Stunden später als fahrplanmässig vorgesehen. «Echt unglaublich!» kommentiert er.

Die Geschichte der Cisalpino-Pannen am 4. Januar 2009 ist damit aber noch nicht zu Ende erzählt. Auch der Zug von Florenz nach Zürich (vorgesehene Ankunft 22:51 Uhr) hat es nur bis ins Tessin geschafft. In Chiasso hiess es, wieder aufgrund eines Lokdefekts, umsteigen. Betroffen waren nach Auskunft von SBB-Mediensprecher Marti rund 300 Personen.

Der ICN, der ab Lugano nach Basel fahren sollte, konnte die Gestrandeten glücklicherweise schon in Chiasso aufnehmen. Reisende nach Zürich mussten dann ein weiteres Mal in Arth Goldau umsteigen. Voraussichtliche Verspätung bei der Ankunft in Zürich: Eine Stunde.

(rbo)

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