Aktualisiert 19.06.2015 18:55

Tour de SuisseWieder kein Schweizer Sieg – Kristoff gewinnt

Alexander Kristoff gewinnt die 7. Etappe von Biel nach Düdingen im Sprint. Thibaut Pinot bleibt Gesamtleader.

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Sonntag, 21. Juni 2015Der Sieger der 79. Tour de Suisse heisst Simon Spilak (m.). Der Slowene gewinnt vor Geraint Thomas (l.) und Tom Dumoulin.

Sonntag, 21. Juni 2015Der Sieger der 79. Tour de Suisse heisst Simon Spilak (m.). Der Slowene gewinnt vor Geraint Thomas (l.) und Tom Dumoulin.

Keystone/Jean-christophe Bott
Spilak kann den neuen Pokal kaum in die Höhe stemmen.

Spilak kann den neuen Pokal kaum in die Höhe stemmen.

Keystone/Jean-christophe Bott
Der Slowene zeigt zum Abschluss ein starkes Zeitfahren. Es ist ein Sekunden-Poker: In der Endabrechnung ist Spilak fünf Sekunden schneller als Thomas.

Der Slowene zeigt zum Abschluss ein starkes Zeitfahren. Es ist ein Sekunden-Poker: In der Endabrechnung ist Spilak fünf Sekunden schneller als Thomas.

Keystone/Jean-christophe Bott

Der Norweger Alexander Kristoff verhindert an der Tour de Suisse einen weiteren Erfolg des Slowaken Peter Sagan.

Im Spurt des Feldes gewann Kristoff in Düdingen die 7. Etappe knapp vor Sagan, der im Spurt nochmals gefährlich aufgekommen war, nachdem er zunächst leicht eingeklemmt war. Somit verpasste es Sagan, mit einem 12. Etappensieg alleiniger Rekordhalter der Tour de Suisse zu werden.

Stattdessen sicherte sich der knapp 28-jährige Kristoff seinen zweiten Sieg in der Schweizer Rundfahrt. Die Premiere geht auf 2013 zurück. Damals gewann der Norweger die 5. Etappe von Buochs nach Leuggern. In dieser Saison hat Kristoff die Flandern-Rundfahrt für sich entschieden. Zudem gewann er kurz vor dem Start zur Tour de Suisse in Gippingen den GP des Kantons Aargau.

Pinot verliert fünf Sekunden

An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich nichts. Der Franzose Thibaut Pinot verteidigte sein Leadertrikot mit Erfolg. Pinot verlor jedoch erneut fünf Sekunden, weil sich im Feld eine Lücke gebildet hatte. Seine Reserve auf den Briten Geraint Thomas beträgt nur noch 37 Sekunden. Die Aufgabe im abschliessenden Zeitfahren wird also für Pinot immer schwieriger.

Dillier kommt nicht entscheidend weg

Erneut hatte sich kurz nach dem Start eine Fluchtgruppe gebildet. Vier Fahrer waren weggekommen: der polnische Strassen-Weltmeister Michal Kwiatkowski, der Aargauer Silvan Dillier aus dem BMC-Team, dazu der Südafrikaner Daryl Impey und der Franzose Axel Domont. Mehr als vier Minuten Vorsprung wurden diesem prominent besetzten Quartett aber nie gewährt.

Im Finale musste Domont abreissen lassen, aber das verbliebene Trio machte es den Verfolgern schwer. Erst auf dem zweitletzten Kilometer wurden Dillier und Impey geschnappt, Kwiatkowski widerstand seinen Verfolgern gar bis zum letzten Kilometer.

79. Tour de Suisse. 7. Etappe, Biel - Düdingen (164,6 km):

1. Alexander Kristoff (No) 3:38:07

2. Peter Sagan (Slk)

3. Davide Cimolai (It)

4. Greg van Avermaet (Be)

5. Arnaud Démare (Fr)

6. Jürgen Roelandts (Be)

7. Sep Vanmarcke (Be)

8. Michael Albasini (Sz)

9. Marco Marcato (It)

10. Jose Rojas (Sp)

Ferner:

24. Steve Morabito (Sz)

25. Sébastien Reichenbach (Sz)

26. Thibaut Pinot (Fr)

27. Simon Spilak (Sln)

28. Mark Cavendish (Gb), alle gleiche Zeit.

51. Gregory Rast (Sz) 0:17

61. Danilo Wyss (Sz) 0:37

69. Jonathan Fumeaux (Sz), gleiche Zeit.

82. Silvan Dillier (Sz) 1:04

90. Michal Kwiatkowski (Pol) 1:35

118. Fabian Cancellara (Sz) 17:09

Gesamtklassement:

1. Pinot 25:55:03

2. Thomas 0:37

3. Pozzovivo 0:50

4. Spilak, gleiche Zeit.

5. Lopez 1:07

6. Fuglsang 1:22

7. Dumoulin 1:27

8. Morabito 2:29

9. Reichenbach 2:43

10. Sergio Henao (Kol) 2:46 (si)

Bern

2015 ist es wieder soweit: Die Tour de Suisse wird ihr grosses Schlusswochenende mit den letzten beiden Etappen rund um die Schweizer Hauptstadt austragen. An diesem Volksfest verwandelt sich der Bereich zwischen Zytglogge und Aargauerstalden zur Fan-Meile – Verpflegungsstände, Speaker und Musik sorgen für tolle Unterhaltung. Auf dem Vorplatz der Tour de Suisse erwartet die Besucher nebst der Bike-Expo eine eigene Kids-World, in welcher auch die Jüngsten voll auf ihre Kosten kommen und das Thema Velo von verschiedenen Seiten kennenlernen können.

20 Minuten dankt WEWi-Automobile für die Unterstützung.

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