Aktualisiert

ZürichWieder keine Outdoor-Bars an der Street Parade

Wie in den vergangenen drei Jahren sind Outdoor-Bars auch an der diesjährigen Street Parade verboten. Die Anzahl Gewaltdelikte wurde dadurch deutlich gesenkt.

Nachdem es deutlich weniger Schlägereien und Sanitätseinsätze gab, will die Stadt Zürich an der Regelung festhalten. Endgültig entschieden wird 2012. Um den Alkoholkonsum und damit die Gewaltvorfälle während der Street Parade zu reduzieren, hatte der Stadtrat keine Sonderbewilligungen mehr für zusätzliche Baraufbauten und Musikanlagen im Freien erteilt.

Die Statistiken belegen nun, dass die Massnahmen Wirkung zeigen, wie das Polizeidepartement am Dienstag mitteilte. Während es 2007 während der Street Parade noch 31 Schlägereien mit Körperverletzung gab, waren es 2010 nur noch fünf. Die Zahl der Behandlungen bei Schutz & Rettung ist von 911 auf 444 Fälle gesunken.

Best of Street Parade

Definitive Regelung ab 2012

Entlang der Route gebe es ausreichen Getränke- und Verpflegungsstände, heisst es in der Mitteilung. Die Boulevardcafés dürfen ihren Betrieb auf den bewilligten Flächen öffnen und in der Innenstadt wird die Polizeistunde im Innern der Gebäude aufgehoben. Ausserdem wird es, wie in den vergangenen Jahren, rund 20 Nachfolgepartys geben.

Best of Street Parade

Der Stadtrat will die Erfahrungen und die statistischen Daten nach der diesjährigen Street Parade auswerten, bevor ab 2012 eine definitive Regelung beschlossen wird. (sda)

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