Wieder mehr «Working poor»
Aktualisiert

Wieder mehr «Working poor»

Die Zahl der «Working poor» hat in der Schweiz im vergangenen Jahr erstmals seit 1999 wieder zugenommen.

7,4 Prozent der 20- bis 59-jährigen Erwerbstätigen lebten unter der Armutsgrenze, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag bekannt gab. Im Vorjahr lag die «Working poor»-Quote noch bei 6,4 Prozent. Da die «Working poor» oft in Mehrpersonenhaushalten leben, sind weit mehr Menschen von ihrer Armut betroffen. So lebten die im vergangenen Jahr erfassten 231.000 «Working poor» in 137.000 Haushalten mit insgesamt 513.000 Haushaltsmitgliedern, davon 233.000 Kindern. Erwerbstätige sind gemäss BFS besonders häufig arm, wenn sie Kinder alleine erziehen, eine kinderreiche Familie haben, aus einem Nicht-EU-Land kommen oder keine Ausbildung haben. (dapd)

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