Aktualisiert 14.09.2011 05:09

Leitungen still gelegt

Wieder Ölleck im Golf von Mexiko

Rund ein Jahr nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist es zu einem Leck an einer Öl-Pipeline gekommen. Betreiber Chevron schweigt über das Ausmass.

Im Golf von Mexiko ist Öl aus einer Pipeline entwichen. Der US-Energiekonzern Chevron legte am Dienstag nach eigenen Angaben ein Netzwerk an Leitungen still. Das Unternehmen reagierte jedoch nicht auf mehrere Anfragen, wieviel Öl in die Natur entwichen ist.

Die Region erholt sich immer noch von den Folgen der Umweltkatastrophe im vergangenen Jahr, als mehr als vier Millionen Barrel Öl vor Louisiana ausliefen.

Eine Sprecherin der Bundesbehörde für Energiemanagement in Meeren erklärte, von den Berichten zu wissen und diesen nachzugehen. Die Küstenwache teilte mit, nicht über ein Leck vor der Küste informiert worden zu sein.

Chevron hat zwei Plattformen in dem betroffenen Förderbereich, der in flachem Wasser rund 40 Meilen vor Venice im Bundesstaat Louisiana liegt.

(sda)

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