Aktualisiert 06.03.2005 22:34

Wieder Pleite – aber Theiler zeigte Humor

Die Ausgangslage vor der Präsidentenwahl war spannend. Doch dann entschieden die FDP-Delegierten klar – gegen den Luzerner Georges Theiler.

In der vorausgegangenen Diskussion hatten sich noch zehn Delegierte für Georges Theiler (55) als Präsident der Freisinnig-Demokratischen Partei der Schweiz (FDP) ausgesprochen, gleich viele wie für seinen Widersacher, den Tessiner Fulvio Pelli (54). Bei der anschliessenden Wahl schwang Pelli mit 228 Stimmen dann aber klar obenaus. Für Georges Theiler hatten «nur» 150 Delegierte gestimmt. Unter ihnen etwa der Schaffhauser Nationalrat und ehemalige FDP-Präsident Gerold Bührer, der vor allem Theilers «Bodenhaftung» lobte.

Dieser zeigte sich als überaus guter Verlierer und gratulierte Pelli zu dessen Wahl. Für Georges Theiler war dies bereits die zweite Kandidatur für das Amt des FDP-Präsidenten. Im letzten April verlor der Vater dreier Töchter das Duell gegen den abtretenden Zuger Rolf Schweiger. Zumindest habe er seit der Niederlage gegen Schweiger etwas aufgeholt, sagte Theiler am Wochenende scherzend.

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