Twitter-Reaktionen: «Wieso gehört am Ende alles reichen W*******, die machen können was sie wollen?»
Aktualisiert

Twitter-Reaktionen«Wieso gehört am Ende alles reichen W*******, die machen können was sie wollen?»

Am Montagabend wurde bekannt, dass Elon Musk den Nachrichtendienst für 44 Milliarden Dollar übernimmt. Die Userinnen und User sind über den Kauf alles andere als «amused».

von
Philippe Coradi
Florian Osterwalder
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ZDF Magazin Royale Moderator Jan Böhmermann auf Twitter: «Hä? Wieso gehört am Ende alles immer reichen Wichsern, die machen können was sie wollen?» 

ZDF Magazin Royale Moderator Jan Böhmermann auf Twitter: «Hä? Wieso gehört am Ende alles immer reichen Wichsern, die machen können was sie wollen?» 

imago images/Future Image
Der reichste Mensch der Welt kauft Twitter.

Der reichste Mensch der Welt kauft Twitter.

IMAGO/Political-Moments
Musk erklärte, er wolle Twitter «besser machen als jemals zuvor». Dazu wolle er neue Funktionen anbieten, die Algorithmen des Kurzbotschaftendienstes öffentlich machen, um «Vertrauen zu vergrössern», und sogenannte Spam-Bots «besiegen».

Musk erklärte, er wolle Twitter «besser machen als jemals zuvor». Dazu wolle er neue Funktionen anbieten, die Algorithmen des Kurzbotschaftendienstes öffentlich machen, um «Vertrauen zu vergrössern», und sogenannte Spam-Bots «besiegen».

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Darum gehts 

Der High-Tech-Unternehmer Elon Musk kauft den Kurzbotschaftendienst Twitter für rund 44 Milliarden Dollar (rund 42 Milliarden Franken) auf. Er begründet die Übernahme mit den Worten: «Ich will Twitter besser machen als jemals zuvor». Dazu wolle er neue Funktionen anbieten, die Algorithmen des Kurzbotschaftendienstes öffentlich machen, um «Vertrauen zu vergrössern», und sogenannte Spam-Bots «besiegen».

Jan Böhmerman, Podcaster, Moderator und Gastgeber des ZDF Magazine Royale, findet keine netten Worte für die Übernahme des Multimilliardärs. Auf Twitter schreibt Böhmermann: «Hä? Wieso gehört am Ende alles immer reichen Wichsern, die machen können was sie wollen?» 

Der amerikanische Schauspieler und Produzent Rob Reiner fragt sich: «Nun, da Elon Musk Twitter kauft, stellt sich für uns alle die Frage: Wird er zulassen, dass ein Krimineller, der diese Plattform zum Lügen und Verbreiten von Desinformationen genutzt hat, um zu versuchen, die US-Regierung zu stürzen, zurückkehrt und seine kriminellen Aktivitäten fortsetzt? Und wenn er das tut, wie können wir ihn bekämpfen?

Twitter-User «blauerelefant» schreibt in Anspielung auf Mark Zuckerburg: «Ein Social-Media-Unternehmen unter Kontrolle einer Person? Kommt uns das bekannt vor?»

Es gibt aber auch positive Stimmen. So meint etwa Autorin Brigitte Gabriel: «Twitter wäre 100 mal besser wenn Elon Musk der Eigentümer wäre.» 

Bereits 2017, dazumal wohl eher noch scherzhaft, hatte Musk sicherheitshalber schon einmal nach dem «Preis» von Twitter gefragt. Musk schrieb in einem Tweet, dass er Twitter liebe. Ein User daraufhin: «Dann solltest du es dir kaufen». Der Tesla-Chef antwortete darauf: «Wie teuer ist es?»

Und was steht als Nächstes auf der Wunschliste von Elon Musk? 

Jezz Bezos: Habe gehört, du hast Twitter gekauft?
Elon Musk: Amazon kaufe ich als Nächstes.
Jeff Bezos: Pffffff
Elon Musk: ab in den Einkaufswagen. 

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