Aktualisiert 02.12.2018 08:38

WBC-Schwergewichts-WMWilder bleibt mit Remis WBC-Champion

Der WBC-Schwergewichts-WM-Kampf in Los Angeles zwischen Titelhalter Deontay Wilder und Tyson Fury endete nach zwölf Runden unentschieden.

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Am 22. Februar steht in Las Vegas der WM-Rückkampf zwischen Weltmeister Deontay Wilder (r.) und Tyson Fury an.

Am 22. Februar steht in Las Vegas der WM-Rückkampf zwischen Weltmeister Deontay Wilder (r.) und Tyson Fury an.

Istagram
Die beiden gaben sich an einer ersten Pressekonferenz in Los Angeles knapp einen Monat vor dem Fight verbal ein erstes Mal Saures.

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Getty Images/Kevork Djansezian
Der «Gypsy King» gab im Vorfeld zu Protokoll: «Ich masturbiere siebenmal am Tag.»

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Weil der WBC-Schwergewichts-WM-Kampf in Los Angeles zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury unentschieden endete, darf der 33-jährige Amerikaner Wilder seinen Titel als WBC-Champion behalten.

Ein Punktrichter wertete 115:111 für Wilder, einer 114:110 für den 30-jährigen Engländer Fury. Und der dritte Unparteiische errechnete für den Fight ein 113:113.

Fury war im Staples Center insgesamt tonangebend. Doch mit Fortdauer des Kampfes kam Wilder besser in den Kampf. Schliesslich gelangen dem schlagstarken Titelhalter zwei Niederschläge, in der 9. und 12. Runde.

Herausforderer Fury war vor dem Fight gegen Wilder in seiner Profikarriere erst ein Mal in einem Kampf zu Boden gegangen; 2013 gegen den Amerikaner Steve Cunningham.

Ein Rückkampf ist so gut wie sicher

Am Ende wahrten beide Boxer ihre Ungeschlagenheit, verliessen aber erstmals in ihrer Profikarriere den Ring nicht als Sieger. Ein Rückkampf zwischen Fury und Wilder ist damit so gut wie sicher.

Erst zum zweiten Mal musste Wilder (96,4 kg) über alle Runden gehen, 39 Kämpfe zuvor hatte er vorzeitig gewonnen. Der ehemalige Weltmeister Fury bleibt in 28 Profikämpfen ebenfalls unbesiegt.

Für den 2,06 m grossen und 116,3 kg schweren Fury war es der Versuch, zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltmeister zu werden. 2015 hatte er den Langzeit-Weltmeister Wladimir Klitschko nach Punkten besiegt. Danach wurde er wegen Drogenmissbrauchs zwei Jahre gesperrt und musste die WM-Gürtel abgeben.

(sda)

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