Wildhut schiesst im Kanton Graubünden zwei Jungwölfe
Publiziert

Nach Abschuss-AnordnungWildhut erlegt zwei Jungwölfe

Am Montag verfügte der Kanton Graubünden über die Regulierung des Beverinrudels. Nun vermeldet der Kanton, dass bereits zwei Jungwölfe erlegt wurden.

von
Leo Butie
1 / 6
Am Montag stimmte das Bundesamt für Umwelt dem Regulierungsgesuch des Kantons Graubünden zu (Symbolbild).

Am Montag stimmte das Bundesamt für Umwelt dem Regulierungsgesuch des Kantons Graubünden zu (Symbolbild).

imago images/alimdi
Trotz Herdenschutzmassnahmen kam es im Bündnerland zu Rissen von Nutztieren (Symbolbild). 

Trotz Herdenschutzmassnahmen kam es im Bündnerland zu Rissen von Nutztieren (Symbolbild).

imago images/Beautiful Sports
Weiter kam es zu mehreren gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und den Wölfen des Beverinrudels (Symbolbild).

Weiter kam es zu mehreren gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und den Wölfen des Beverinrudels (Symbolbild).

imago images/alimdi

Darum gehts

  • Das Bundesamt für Umwelt stimmte am Montag dem Regulierungsgesuch des Kantons Graubünden zu.

  • Unverzüglich wurde der Abschuss von drei Jungwölfen des Beverinrudels angeordnet.

  • Bereits am Mittwoch wurde bekannt, dass Wildhüter zwei Wölfe erlegen konnten.

Trotz Herdenschutzmassnahmen ist es im Kanton Graubünden wiederholt zu Rissen von Nutztieren gekommen. Weiter kam es zu mehreren gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und Wölfen des Beverin-Rudels.

Am Montag wurde bekannt, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) dem Regulierungsgesuch des Kantons Graubünden zustimmte. «Gegen Wölfe und Wolfsrudel, die im Vergleich zu anderen Wölfen ein problematisches Verhalten aufzeigen und dadurch entweder eine Gefährdung des Menschen oder einen grossen Schaden trotz getroffener Herdenschutzmassnahmen verursachen, müssen regulatorische Massnahmen ergriffen werden», schrieb der Kanton am Montag in einer Mitteilung. Unverzüglich wurde der Abschuss von drei Jungwölfen aus dem Beverinrudel angeordnet.

Wildhüter erlegten bereits zwei Jungwölfe

Nach Anordnung des Abschusses ist es der Wildhut bereits jetzt gelungen, zwei Tiere zu erlegen. Dies verkündete der Kanton in einer am Mittwoch versandten Mitteilung. Die Wölfe werden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert. «Solange der Vollzug der Bestandesregulation andauert, werden keine weiteren Details zu Ort und Zeit der Aktionen bekannt gegeben», heisst es weiter.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

3 Kommentare