Will Smith liefert neue Erklärung zu seinem Oscar-Ausraster

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Ohrfeigen-EklatJetzt liefert Will Smith eine neue Erklärung zu seinem Oscar-Ausraster

Lange liess sich Schauspieler Will Smith nach der Oscar-Ohrfeige nirgendwo blicken. Am Montag dann das Comeback bei Trevor Noah. Im Interview verrät er, wie es zur Klatsche kam.

von
Salvatore Iuliano
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Nach der Oscar-Ohrfeige wurde es still um Will Smith (54). Am Montag gab er sein TV-Comeback bei Trevor Noah.

Nach der Oscar-Ohrfeige wurde es still um Will Smith (54). Am Montag gab er sein TV-Comeback bei Trevor Noah.

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Darin sprach der Schauspieler gleich zu Beginn den Elefanten im Raum an und erklärte sein Handeln bei den Academy Awards: «In diesem Moment sprudelte der kleine Junge aus mir heraus, der mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter verprügelte.»

Darin sprach der Schauspieler gleich zu Beginn den Elefanten im Raum an und erklärte sein Handeln bei den Academy Awards: «In diesem Moment sprudelte der kleine Junge aus mir heraus, der mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter verprügelte.»

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Weiter verriet der «Men in Black»-Star, dass er sich Sorgen darum mache, dass wegen seines impulsiven Verhaltens der Erfolg seines neuen Films «Emancipation» ausbleiben könnte.

Weiter verriet der «Men in Black»-Star, dass er sich Sorgen darum mache, dass wegen seines impulsiven Verhaltens der Erfolg seines neuen Films «Emancipation» ausbleiben könnte.

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Darum gehts

  • Schauspieler Will Smith hatte am Montag seinen ersten öffentlichen Auftritt in der «Daily Show with Trevor Noah» nach dem Ohrfeigen-Eklat an den Oscars 2022.

  • Im Interview erklärt der 54-Jährige, warum er so reagiert hat. «In diesem Moment sprudelte der kleine Junge aus mir heraus, der mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter verprügelte.»

  • Weiter verrät der «Men in Black»-Star, dass er sich darum sorge, dass sein Handeln an den Oscars den Erfolg seines neuen Bürgerkriegsdramas «Emancipation» beeinflussen könnte.

Nach dem denkwürdigen Ohrfeigen-Moment an den diesjährigen Oscars wurde es um Schauspieler Will Smith still. Am Montag zeigte sich der «Prinz von Bel Air»-Darsteller erstmals wieder im Fernsehen. Er war zu Gast in der «Daily Show with Trevor Noah». Bereits zu Beginn des Interviews spricht der Schauspieler die Ohrfeige an Chris Rock (57) gleich selbst an und versucht, seinen Aussetzer zu erklären.

«In diesem Moment sprudelte der kleine Junge aus mir heraus, der mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter verprügelte», verriet der 54-Jährige und distanziert sich von seinem Handeln: «Das ist nicht, wer ich sein will.» Im Gespräch stellt der «Men in Black»-Star klar, dass er «in keiner Weise» rechtfertigen wolle, was er getan habe. Er habe jedoch an jenem Abend «etwas durchgemacht», so Smith weiter.

Sein Team solle nicht für seine Taten bestraft werden

Sein impulsives Verhalten hat Folgen: Nebst seiner Ausschliessung der Oscars für die nächsten zehn Jahre sorgt sich der Schauspieler, dass die Ohrfeige den Erfolg seines neuen Bürgerkriegsdramas «Emancipation» beeinflussen könnte. Denn der Film war zum Zeitpunkt der Preisverleihung im März bereits abgedreht, in dem er die Hauptrolle spielt. Lange war danach unklar, ob die 120 Millionen Dollar teure Apple-TV+-Produktion überhaupt veröffentlicht wird. Nun steht fest: Der Film wird ab dem 9. Dezember beim Streamingdienst zu sehen sein. Auch wird er für kurze Zeit über die Kinoleinwand flimmern. Theoretisch könnte er so auf der Oscar-Vorschlagsliste der Academy of Motion Picture Arts & Sciences landen.

Schaust du dir Will Smiths neuen Film «Emancipation» an?

In einem anderen Interview mit «Entertainment Weekly» erzählt Smith: «Das einzige Unbehagen, das mein Herz dabei empfindet, ist, dass so viele Leute spektakuläre Arbeit an diesem Film geleistet haben.» Er ergänzt: «Ich hoffe, dass mein Team überhaupt nicht für meine Taten bestraft wird. Alle haben so spektakuläre Arbeit geleistet. Ich verliere definitiv jede Nacht etwas Schlaf, weil ich denke, dass ich mein Team möglicherweise bestrafen könnte.» Er verspreche daher, alles zu tun, um sicherzustellen, dass jede und jeder in dem Licht gesehen werde, das sie oder er verdiene.

Will Smith entschuldigt sich bei Chris Rock.

20 Minuten

«Die beste Geschichte, die ich je bekommen habe»

Was den Film selbst betrifft, meint die Hollywood-Grösse: «Ich hatte das Bild von Whipped Peter als Kind gesehen, aber als seine Geschichte in den Fokus rückte, war ich auf die schönste Art und Weise bewegt», sagt Smith, als er zum ersten Mal das Drehbuch bekam. «Wenn Sie sich die Brutalität ansehen, die er erlitten hat, und dann erkennen, dass er dadurch in der Lage war, Glauben, Dankbarkeit und Liebe angesichts dieser Art von Gräueltaten aufrechtzuerhalten – ich wusste, dass ich von Peter lernen wollte.»

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

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