Folgen nach Ohrfeige – Will Smith bekommt zehn Jahre Oscars-Verbot
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Folgen nach OhrfeigeWill Smith bekommt zehn Jahre Oscars-Verbot

Nach dem Ohrfeigen-Eklat um Will Smith bei den 94. Academy Awards darf der «King Richard»-Schauspieler nun nicht mehr an Oscar-Verleihungen und anderen Academy-Events teilnehmen. Dieser Ausschluss soll für zehn Jahre gelten.

Konsequenzen für das gewalttätige Verhalten von Will Smith: Am 8. April 2022 hat die Akademie entschieden, den US-Schauspieler von den Oscar-Verleihungen auszuschliessen.

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Hollywood-Star Will Smith wird nach dem Ohrfeigen-Eklat bei der diesjährigen Oscar-Gala für zehn Jahre von allen Oscar-Zeremonien ausgeschlossen. Der Schauspieler wird in der Zeit auch keine andere Veranstaltung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences besuchen dürfen, wie die Akademie-Führung am Freitag in Los Angeles mitteilte.

Der 53-Jährige hatte bei der Oscar-Zeremonie Ende März auf der Bühne den Komiker Chris Rock geschlagen, nachdem dieser einen Witz über Smiths unter Haarausfall leidende Ehefrau Jada Pinkett Smith gemacht hatte. Der Eklat überschattete die Preisverleihung, bei der Smith für seine Rolle in dem Film «King Richard» mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

Seinen Oscar darf er (noch) behalten

In der Folge trat Smith vergangene Woche aus der Oscar-Akademie zurück und nannte sein Verhalten «schockierend, schmerzhaft und unentschuldbar». Der Star aus Filmen wie «Independence Day», «Men in Black» und «Bad Boys» kam damit einem möglichen Rauswurf aus der Akademie oder einer Aussetzung seiner Mitgliedschaft zuvor.

Der Vorstand der Oscar-Akademie kam dann am Freitag zusammen, um über eine Strafe gegen Smith zu entscheiden. Nach der Ohrfeige waren auch Forderungen laut geworden, Smith seinen Oscar abzuerkennen. Eine solch harte Strafe hatte aber als nahezu ausgeschlossen gegolten.  

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(DPA/kle)

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