Prinz Charles und Prinz William fordern, dass Prinz Andrew nicht mehr in das Leben der Royals zurückkehrt
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Krisensitzung der KönigsfamilieWilliam sieht Andrew als «Bedrohung für das Ansehen der Royals»

Der Palastsegen bei den Windsors hängt ordentlich schief. Grund dafür sind die Misshandlungsvorwürfe gegen Prinz Andrew. Seine Familie wendet sich ab, bis auf die Queen.

von
Katrin Ofner
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Der britischen Königsfamilie scheint es nun endlich zu reichen. Geht es nach Prinz Charles und Prinz William soll Andrew nicht mehr in die Öffentlichkeit und das Leben der Royals zurückkehren.

Der britischen Königsfamilie scheint es nun endlich zu reichen. Geht es nach Prinz Charles und Prinz William soll Andrew nicht mehr in die Öffentlichkeit und das Leben der Royals zurückkehren.

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Es wäre nicht der einzige Verlust, den der 61-Jährige in der letzten Zeit hinnehmen muss.

Es wäre nicht der einzige Verlust, den der 61-Jährige in der letzten Zeit hinnehmen muss.

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Seinen Ort für Ruhe und Vergnügen, Entspannung und Action wird der Herzog von York in Zukunft womöglich auch nicht mehr nutzen dürfen.

Seinen Ort für Ruhe und Vergnügen, Entspannung und Action wird der Herzog von York in Zukunft womöglich auch nicht mehr nutzen dürfen.

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Darum gehts

  • Obwohl sich Prinz Andrew einem langen und aufreibenden Misshandlungsprozess stellen muss, schliesst er eine Rückkehr als Royal nicht aus.

  • Diese Rechnung hat der 61-Jährige aber ohne seinen Bruder und Neffen gemacht.

  • Sowohl Prinz Charles (72) als auch Prinz William (39) sehen den Herzog von York als Gefahr für die Monarchie.

  • Seine Mutter, Queen Elizabeth (95), hält trotz der Anschuldigung weiter zu ihrem Lieblingssohn.

Die Familie kann man sich bekanntlich nicht aussuchen. Das bekommen gerade die britischen Royals mehr als deutlich zu spüren. Denn der Misshandlungsprozess von Prinz Andrew, in dem Virginia Giuffre (38) dem 61-Jährigen vorwirft, sie als Minderjährige mehrfach sexuell misshandelt zu haben, wirft ein mehr als schlechtes Licht auf die Windsors.

Obwohl der Herzog von York wegen des Rechtsstreits bereits seine königlichen Pflichten niedergelegt hat, strebt er in Zukunft seine Rückkehr als Royal an. Ein No-Go, insbesondere für Prinz Charles, der dringenden Handlungsbedarf sieht. «Vor neun Monaten hatten Charles, Anne und Edward ein Treffen, ein Gipfeltreffen, und waren sich einig, dass es für ihn keinen Weg zurück gibt», sagte ein Insider gegenüber «The Sun». «Die Tür sei zu.»

Der 72-jährige Prinz von Wales liebe zwar seinen Bruder, doch die Anklage würde erheblichen Schaden am Ruf der Monarchie nehmen, wie die anonyme Quelle weiter berichtet. Klartext: Andrew soll nicht mehr in die Öffentlichkeit und das Leben der Royals zurückkehren.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

Agredis, Gewaltberatung von Mann zu Mann, Tel. 078 744 88 88

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

William sieht Andrew als «Bedrohung»

Diese Meinung teilt auch Andrews Neffe. «Prinz William ist kein Fan von Onkel Andrew», sagt eine königliche Quelle gegenüber der «Sunday Times». Der 39-Jährige betrachte ihn als «Bedrohung für die Familie» und finde, der Herzog von York habe eine «ungnädige und undankbare» Einstellung zu seiner Position.

Trotz der Anschuldigungen hält eine Person weiterhin zu Prinz Andrew: die Queen. Die 95-Jährige wolle ihren sogenannten Lieblingssohn schützen und habe dem britischen «Telegraph» zufolge sogar seinen Gerichtsstreit finanziert. Die Kosten dafür sollen sich auf mehrere Millionen belaufen. Zudem gewahr sie dem 61-Jährigen regelmässig Unterschlupf in ihrer schottischen Sommerresidenz Balmoral.

Immer noch der Lieblingssohn der Queen

«Wenn die Königin Andrew sieht, sieht sie den entzückenden Säugling, den sie in ihren Armen hielt, und den temperamentvollen kleinen Jungen, der sie mit seinen harmlosen Spässen erfreute. Aber die Streiche sind schon lange nicht mehr harmlos», erklärt der Journalist Christopher Andersen dem «Daily Beast» die enge Beziehung zwischen Mutter und Sohn.

Gemäss dem 72-Jährigen sollen Andrew und auch Prinz Edward (57) mehr Aufmerksamkeit von der Queen erhalten haben, während Charles und Prinzessin Anne (71) grösstenteils von Nannys aufgezogen wurden. Doch wie lange kann die Monarchin ihrem Sohn noch den Rücken stärken ohne die Monarchie damit nachhaltig zu gefährden? Diese Frage stellen sich sowohl Royal-Expertinnen und -Experten als auch die Fans der britischen Königsfamilie.

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