Aktualisiert 23.08.2005 14:05

Wim Wenders' trinkfestes Dreh-Team

Durchzechte Nächte, Knast und Raufereien: Bei den Dreharbeiten zu Wim Wenders' neuem Film «Don't Come Knocking» ging es nach Angaben des Regisseurs nach harten Arbeitstagen abends oft hoch her.

«Unser Team hat sich als unglaublich trinkfest erwiesen», sagte Wenders dem Magazin «Gala». Schauspieler Tim Roth «mussten wir sogar mal aus dem Knast rausholen. Richtig mit Kaution und so», verriet der 60-Jährige. «Er hatte zu viel getrunken und war dann auch noch im Auto erwischt worden. Fahrend. Der darf jetzt in Montana eine Weile nicht mehr hinters Steuer.» Beim Drehen des Roadmovies sei das Team in vielen örtlichen Bars auf «immer neue Platzhirsche» gestossen. Selbst Raufereien seien da nicht ausgeblieben: «Es gab ein paar legendäre Gelage.»

Die Dreharbeiten seien von alldem jedoch nicht beeinträchtigt worden, meinte Wenders. Er habe in seiner Laufbahn nur ein einziges Mal einen Drehtag streichen müssen. Bei den Aufnahmen zu «Der amerikanische Freund» habe es anfangs dauernd Streit zwischen Dennis Hopper und Bruno Ganz gegeben. Nachdem beide «ihre Konflikte mit den Fäusten beigelegt» hätten, seien sie nachts durch St. Pauli gezogen. «Am nächsten Morgen waren sie die tollsten Freunde - nur leider sturzbesoffen. Den Tag konnte ich abschreiben.» (sda)

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