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Windböe riss Fahnenständer vom Dach – fünf Verletzte

Ozapft wars – da fegte eine Windböe Werbefahnen samt Betonverankerung vom Kühlwagendach. Fahnen und Platte krachten auf die Gäste des Oktoberfestes: Fünf Personen wurden verletzt.

Das 12. Ennetbürger Oktoberfest organisierte der lokale Turnverein. Vizepräsident Markus Blättler: «Wir hatten enormes Glück im Unglück. Es hätte viel schlimmer kommen können.»

Am frühen Sonntagmorgen war der mit vier Werbefahnen bestückte Betonsockel von einer Windböe erfasst und vom Dach des Kühlwagens gefegt worden. Aus rund zweieinhalb Metern Höhe stürzte er auf die Festivalgäste. Die 50 x 50 cm grosse und 5 cm dicke Platte verletzte fünf Jugendliche im Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Sie wurden ins Stanser Spital gebracht, wo sie bis gestern Nachmittag bleiben mussten.

Nun klärt die Polizei ab, wie es zum Kippen des Fahnenständers kommen konnte und wer die Verantwortung dafür trägt. «Die Untersuchungen sind noch im Gange», so ein Nidwaldner Polizeisprecher.

Markus Blättler vom OK: «Von uns hatte niemand etwas mit den Werbefahnen und der Verankerung zu tun. Die wurden vom Getränkelieferanten geliefert und von einem ihrer Mitarbeiter montiert.»

(sam)

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