Windige Spammer missbrauchen Kyrill

Aktualisiert

Windige Spammer missbrauchen Kyrill

Das grosse Interesse an Meldungen aller Art zum Orkan Kyrill haben Spammer schamlos ausgenutzt.

Wie die finnische IT-Sicherheitsfirma F-Secure am Freitag mitteilte, wurden hunderttausende E-Mails mit einem Schadprogramm, einem so genannten Trojaner versandt, der auch schon mindestens 10.000 Rechner infizierte. Trojaner ermöglichen es Angreifern, in den Computer einzudringen und zum Beispiel zum Versenden von Spam, den unerwünschten Werbe-Mails, zu benutzen.

Mikko Hypponen, der Forschungsleiter von F-Secure, erklärte, in der Betreffzeile der E-Mail heisse es: «230 dead as storm batters Europe» (230 Tote durch Sturm in Europa). Der Sturm führte in Europa zu grossen Verkehrsbehinderungen, tatsächlich kamen mehr als 40 Menschen ums Leben. (dapd)

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