Aktualisiert 24.02.2014 21:45

Bergung erst im Sommer möglich

Wingsuit-Springer stürzt ab – von Lawine begraben

Bei einem Wingsuit-Flug im Petit-Combin-Gebiet im Wallis starb ein Mann. Weil er nach dem Absturz von einer Lawine verschüttet wurde, kann man ihn nicht vor dem Sommer bergen.

Die Aufprallstelle wird jetzt regelmässig überflogen, um den Verunglückten schlussendlich zu bergen.

Die Aufprallstelle wird jetzt regelmässig überflogen, um den Verunglückten schlussendlich zu bergen.

Ein 33-jähriger Neuenburger Wingsuit-Springer ist am Sonntag bei einem Flug im Petit-Combin-Gebiet im Wallis abgestürzt und danach von einer Lawine verschüttet worden. Die Leiche des Mannes kann vorerst nicht geborgen werden.

Der Mann war zusammen mit einem anderen Wingsuit-Sportler auf 4000 Meter Höhe aus einem Helikopter abgesprungen. Als einer der beiden Männer nicht am vorher bestimmten Platz landete, löste der andere Alarm aus.

Bei einem Suchflug konnte der vermisste Springer auf dem Pendant-Gletschers liegend, auf einer Höhe von ungefähr 3000 Metern über Meer entdeckt werden. Nachdem die Aufprallstelle lokalisiert werden konnte, löste sich eine Lawine und begrub den Wingsuit-Springer unter einer meterhohen Schneemasse.

Bergung erst zu Sommerbeginn möglich

Am Montagmorgen überflogen die Spezialisten der Kantonspolizei ein weiteres Mal die Aufprallstelle. Die bestehende Lawinengefahr, die grossen Schneemassen und die Beschaffenheit des Geländes erlauben es laut Polizeiangaben vom Montag derzeit nicht, nach dem Mann zu suchen und ihn zu bergen.

Die Aufprallstelle wird jetzt regelmässig überflogen um den Verunfallten zu bergen. Dies wird voraussichtlich nicht vor Sommerbeginn möglich sein. (sda)

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