Winter in Europa Über 1000 Spanier sitzen auf vereisten Autobahnen fest
Aktualisiert

Winter in Europa Über 1000 Spanier sitzen auf vereisten Autobahnen fest

Madrid/Wien Mehr als 1000 Menschen haben in Spanien in der Nacht auf Donnerstag mit ihren Autos auf eingeschneiten und vereisten Autobahnen festgesessen.

Nördlich von Madrid sperrte die Polizei die Autobahn nach Burgos für schwere Fahrzeuge, die keine Schneeketten hatten.

Davon waren nach Radioangaben 400 Lastwagen und 10 Reisebusse betroffen. Die Fahrer und Passagiere wurden während der Nacht in einer Sporthalle und einer Schule untergebracht. In der Nähe des Badeorts Benidorm an der ostspanischen Mittelmeerküste sassen 230 Fahrzeuge auf einer vereisten Autobahn fest.

Die seit Tagen andauernde Kältewelle in Spanien erreichte am Donnerstag ihren Höhepunkt. In den Pyrenäen wurden Tiefstwerte von bis zu minus 20 Grad gemessen.

Schneechaos auch in Österreich

Heftige Schneefälle und stürmische Winde führten am Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag auch in Österreich zu einem Schneechaos. Die so genannte Westautobahn A1) musste zum Teil für Lastwagen gesperrt werden. Mehrere Lastwagen und vollbesetzte Busse blieben auf den verschneiten Strassen liegen.

Die Polizei in Wien forderte die Bevölkerung über das Radio auf, ihre Privatautos stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Durch bis zu 30 Zentimeter Neuschnee und starke Schneeverwehungen kam es jedoch auch hier am Donnerstag zu Verspätungen.

Auf dem Land wurden Schneehöhen bis zu 48 Zentimetern gemessen. Die heftigen Schneetreiben, die am Mittwochvormittag begannen, gingen die ganze Nacht weiter. Auf Grund der Wetterlage gaben die Meteorologen für den Alpenraum Lawinenalarm. Das winterliche Wetter soll nach Auskunft der Meteorologen noch bis in die nächste Woche andauern.

(sda)

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