Aktualisiert 28.10.2012 19:59

Winter-Wetter Wintereinbruch fordert Staus und Schäden

Der Schnee im Schweizer Mittelland ist zwar schön anzusehen, für den Strassenverkehr ist er weniger schön. In diversen Kantonen kam es zu Unfällen.

Der Schneefall bis ins Mittelland hat vielerorts zu Schwierigkeiten auf der Strasse geführt. Allein im Kanton Zürich kam es seit Samstagabend zu rund einem Dutzend Unfällen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zudem behinderten umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste den Verkehr.

Weil die Bäume noch Laub tragen, wiegt der nasse Schnee schwer auf den Ästen. Das Amt für Wald beider Basel teilte mit, dass die Situation im ganzen Kantonsgebiet heikel sei - insbesondere in Lagen über 400 Meter. Die Basler Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, vorderhand keine Spaziergänge im Wald zu unternehmen. Auch der Waldrand sei zu meiden.

Staus und Blechschäden

Die Zürcher Polizei mahnt, beim Autofahren die Geschwindigkeit den winterlichen Verhältnissen anzupassen. Neben unangepasstem Tempo sei ein Teil der Unfälle aber auch darauf zurückzuführen, dass viele Autos noch mit Sommerreifen unterwegs seien.

Im Kanton Schwyz kam es auf der Bergstrecke zwischen Schindellegi und Sattel zu Staus und Blechschäden: Mehrere Autos mit Sommerpneus waren ins Rutschen geraten oder blieben im Schnee stecken.

20 bis 40 Zentimeter erwartet

Bei St. Gallen prallte eine Autofahrerin auf der Stadtautobahn in eine Leitplanke. Wegen des Airbags erlitt sie Schürfungen und Verbrennungen. Die Frau musste ins Spital gefahren werden. Im Kanton St. Gallen kam es zu insgesamt neun Unfällen. Die Feuerwehr stand wegen umgestürzter Bäume im Grosseinsatz.

In der Nacht auf Sonntag fiel in der Schweiz verbreitet Schnee, im Mittelland waren es rund 10 Zentimeter. Im Laufe des Tages schneit es weiter. In den Bergen werden bis am Sonntagabend 20 bis 40 Zentimeter erwartet. Die Temperaturen lagen vielerorts unter dem Gefrierpunkt, wie MeteoNews mitteilte. (sda)

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