An'Nur-Moschee-Umfeld: Winterthurer Politiker erhielt Morddrohungen
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An'Nur-Moschee-UmfeldWinterthurer Politiker erhielt Morddrohungen

Der ehemalige Winterthurer Stadtratskandidat Blerim Bunjaku soll Morddrohungen erhalten haben. Sie stammen aus dem Umfeld der An'Nur-Moschee.

von
som

Der Winterthurer Politiker Blerim Bunjaku äusserte sich in einem früheren Interview mit 20 Minuten zu den Verhaftungen im Umfeld der An'Nur-Moschee. (Video: Jennifer Furer)

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen ehemaligen Vorbeter der An'Nur-Moschee in Winterthur, wie am Mittwoch bekannt wurde. Der Vorbeter und Aushilfs-Imam wird verdächtigt, an der Planung von Terroranschlägen beteiligt gewesen zu sein und Geldüberweisungen an den IS getätigt zu haben.

Zudem soll er versucht haben, einen jungen Mann für den IS zu rekrutieren, wie der «Landbote» schreibt. Der Konvertit habe später den parteilosen Politiker Blerim Bunjaku bedroht. Der ehemalige Stadtratskandidat äusserte sich am Mittwoch nicht weiter zum Vorfall. In einem früheren Interview hatte er jedoch gesagt, dass er und seine Familie Morddrohungen erhalten hätten.

Trotzdem kämpfte Bunjaku, der mit seiner Anlaufstelle Fairwinti gegen Radikalisierung eintritt, weiter: «Auch dank mir sind gefährliche Leute identifiziert und zum Teil schuldig gesprochen worden.»

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Anfang Oktober mussten sich neun Männer vor dem Bezirksgericht Winterthur verantworten. Ein Beschuldigter betrat am ersten Prozesstag das Gericht.

Anfang Oktober mussten sich neun Männer vor dem Bezirksgericht Winterthur verantworten. Ein Beschuldigter betrat am ersten Prozesstag das Gericht.

Keystone/Ennio Leanza
Am ersten Tag wurden die Beschuldigten einvernommen. Sie bestritten die Vorwürfe grösstenteils.

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Linda Graedel
Am zweiten Tag waren Staatsanwaltschaft, Opferanwälte und die ersten drei Verteidiger an der Reihe.

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Keystone/Ennio Leanza

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