Winterwetter treibt Ölpreise
Aktualisiert

Winterwetter treibt Ölpreise

Das kalte Winterwetter auf der Nordhalbkugel hat die Ölpreise am Dienstag weiter in die Höhe getrieben.

In London kostete ein Fass der Nordseesorte Brent am frühen Nachmittag 47,36 Dollar, 63 Cent mehr als am Vorabend.

Für ein Barrel (159 Liter) Rohöl zur Auslieferung im März mussten in New York 49,35 Dollar gezahlt werden, 1,00 Dollar oder 2,1 Prozent mehr als am Freitag. Am Montag hatte der Handel in den USA wegen eines Feiertages geruht.

Der Preis lag laut US-Wirtschaftsagentur Bloomberg um 39 Prozent über dem Vorjahr. Händler führen die Verteuerung neben dem Winterwetter auch auf sinkende Benzin- und Heizölvorräte in den Industriestaaten zurück.

Der Preis für OPEC-Rohöl hat die Marke von 43 Dollar überschritten. Nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien kostete das Öl des Kartells am Montag 43,12 Dollar je Barrel. Das waren 44 Cents mehr als am Freitag (42,68).

(sda)

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