1:12 & Co.: «Wir als Nestlé sind gerne in der Schweiz»
Aktualisiert

1:12 & Co.«Wir als Nestlé sind gerne in der Schweiz»

Nestlé-Chef Peter Brabeck sorgt sich über die Initiativen, die bald zur Abstimmung kommen. «Die Schweiz tut sich damit keinen Gefallen.» Dennoch will Nestlé in der Schweiz bleiben.

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whr
Peter Brabeck gefällt es in der Schweiz.

Peter Brabeck gefällt es in der Schweiz.

Der Verwaltungsratspräsident von Nestlé, Peter Brabeck, sorgt sich über die wirtschaftskritischen Initiativen der nächsten Monate. «Die Schweiz tut sich damit keinen Gefallen», sagt der Wirtschaftsführer im Interview mit der «Handelszeitung». Abwanderungsgelüste hat er deswegen aber keine: «Wir als Nestlé sind gerne in der Schweiz, wir wollen in der Schweiz bleiben.»

Mit einer Annahme der Lohnbegrenzungs-Initiative 1:12 würde indes ein Lohnkontrollsystem aufgebaut, das in keiner Weise «mit der hier gelebten und bewährten Sozialpartnerschaft im Einklang stünde».

Brabeck ist auch VR-Präsident der Delta Topco, Muttergesellschaft der Formula One. Bezüglich des vieldiskutierten Börsengangs des globalen Rennsportzirkus meint er: «Entschieden ist noch nichts.»

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