Aktualisiert 24.04.2020 15:11

Hecht bei «Bliib dihei»

«Wir dürfen nicht denken, dass es allen gut geht»

Finale, ooohooo! Zum fünften und letzten Mal schmeissen wir am Samstag unsere «Bliib dihei»-Online-Party. Mit Hecht, Seven und Spenden für einen guten Zweck.

von
shy
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Vergangenen Samstag hat Anna Rossinelli samt Band einen exklusiven Livestream-Gig für unsere «Bliib dihei»-Party gespielt.

Vergangenen Samstag hat Anna Rossinelli samt Band einen exklusiven Livestream-Gig für unsere «Bliib dihei»-Party gespielt.

Screenshot 20 Minuten
Und Dabu von Dabu Fantastic wagte sich für einmal ohne seinen DJ (und «Partymaschine», wie Dabu ihn nennt) Arts auf die (virtuelle) Bühne. Auch das Line-up für die fünfte und vorerst finale «Bliib dihei»-Sause diesen Samstag kann sich sehen (und natürlich hören) lassen, wie du auf den folgenden Slides siehst. Und hier gehts übrigens zu unserem Insta, von wo aus wir streamen!

Und Dabu von Dabu Fantastic wagte sich für einmal ohne seinen DJ (und «Partymaschine», wie Dabu ihn nennt) Arts auf die (virtuelle) Bühne. Auch das Line-up für die fünfte und vorerst finale «Bliib dihei»-Sause diesen Samstag kann sich sehen (und natürlich hören) lassen, wie du auf den folgenden Slides siehst. Und hier gehts übrigens zu unserem Insta, von wo aus wir streamen!

Screenshot 20 Minuten
Hecht: Die Züri-Luzerner haben mit ihrem unglaublich ohrwurmigen Mundartpop im Oktober das Zürcher Hallenstadion ausverkauft. Das Wort, das du gerade suchst, heisst «Holyshitwtfsogeil». Hier gehts zu ihrem Insta!

Hecht: Die Züri-Luzerner haben mit ihrem unglaublich ohrwurmigen Mundartpop im Oktober das Zürcher Hallenstadion ausverkauft. Das Wort, das du gerade suchst, heisst «Holyshitwtfsogeil». Hier gehts zu ihrem Insta!

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Was ist «Bliib dihei»?

Funny you, das weisst du doch längst, oder? Oder? Schliesslich findet diesen Samstag um 20 Uhr die fünfte und, hach, vorerst letzte Ausgabe unserer Online-Eventreihe statt, bei der wir dir via Instagram-Livestream (und 20min.ch und 20-Minuten-App) ein bisschen Ausgang-Feeling in die Lockdown-Stube liefern.

Dazu gehört auch Livemusik von tollen Schweizer Acts, denen es gleich geht wie dir: Sie können momentan nicht im Club ab- und aufdrehen, weil das öffentliche Leben lahmgelegt ist. Wir versprechen dahin gehend ein kleines bisschen Linderung.

Hier sind ein paar Ausschnitte vom vergangenen Samstag mit Dabu Fantastic und Anna Rossinelli. (Video: 20 Minuten)

Was gibts denn diesmal zu hören?

Och, nur die erste Schweizer Band seit Ewigkeiten, die das Hallenstadion ausverkaufen konnte: die Mundarthelden Hecht. Dazu den Schweizer Musiker, den neben DJ Bobo wohl die meisten Deutschen kennen: Soul-Schmuser Seven.

Auch das Newcomer-Line-up schmeckt köstlicher als ein Feierabenddrink während des Sonnenuntergangs: SRF-3-Best-Talent-Swiss-Music-Award-Gewinner (längste Jobbezeichnung ever) Monet192, Tim Freitag, Liam Maye und Annie Taylor spielen ebenfalls im Livestream vorbei. Und Surprise-Acts*!

(*Das schreibt man hin, wenn man mit dem Booking hinterherhinkt, aber sags niemandem, okay?)

Und so wars, als Baschi aus seinem grössten Hit «Chum bliib dihei» gemacht hat. (Video: 20 Minuten)

Hecht haben für ihr Set ein besonderes Zückerli vorbereitet: Sie spielen den neuen Song «Gsehnd üs im Sommer» (unten eingebettet), dessen Parts sie in Quarantäne getrennt voneinander aufgenommen haben, erstmals wirklich zusammen, wie Frontmann Stefan Buck verrät.

«Drei von uns – Gisi, Chris und ich – sehen uns das erste Mal seit dem Lockdown und machen das erste Mal wieder miteinander in einem Raum – mit Sicherheitsabstand – Musik.» Hach, 20 Minuten bringt die Menschen eben zusammen.

Das mit den Spenden läuft auch immer noch, hoffe ich.

Du hoffst richtig. Wie vergangene Woche sammeln wir Stutz für die Caritas, die diesen für den Kampf gegen Armut braucht. Wenn du nur die paar Franken, die du am Samstag ja nicht für teure Drinks in Bar und Club ausgeben kannst, zusammenklaubst und spendest, tust du schon eine Menge Gutes – auch für dein Karma, solltest du an so was glauben.

Spenden ist zudem easyer, als deinem Barkeeper zu erklären, dass du deinen Daiquiri lieber mit Whisky trinkst, weil du vom Mainstream nicht viel hältst:

1. Starte am Samstag die Twint-App, schon siehst du alle Infos.

2. Alternativ scannst du mit der Twint-App den QR-Code, der im Livestream auf 20min.ch und auf der 20-Minuten-App angezeigt wird (Anleitung gleich hier unten).

3. Schicke ein SMS an die Nummer 227 mit dem Text DIHEI plus Zahl für den Frankenbetrag (Beispiel: DIHEI5 = 5 Franken, DIHEI100 = 100 Franken).

Die Spendenaktion wird ermöglicht durch die Partnerschaft mit Twint und RaiseNow.

Was meint ihr mit «Kampf gegen Armut»?

Hecht-Stefan, the Erklärungs-Stage is yours:

«Obwohl alle vom Coronavirus betroffen sind, trifft es wieder die unterste Schicht am stärksten, also die Menschen ohne finanzielles Polster und ohne gute Ausbildung. Darum ist es wichtig, dass die Schweiz zusammensteht und versucht, ihnen zu helfen. Wir dürfen nicht denken, dass es vor Corona allen Leuten in der Schweiz gut ging und wir können verhindern, dass genau diese Menschen nicht unter dem Existenzminimum leben müssen.»

Danke, Hecht-Stefan!

Dann bis Samstag, oder?

Aber so was von. Wir stellen schon mal das Bier kalt und wärmen unseren Spenden-Finger vor.

Bei der «Bliib dihei»-Premiere hat Crimer ein Livestream-Karaoke veranstaltet. (Video: 20 Minuten)

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