«Wir dürfen nicht so viele Strafen kassieren»
Aktualisiert

«Wir dürfen nicht so viele Strafen kassieren»

Heute Abend steht bereits das zweite Duell um den Schweizer Meistertitel zwischen den ZSC Lions und Servette auf dem Programm. 20minuten.ch sprach mit dem Zürcher Mathias Seger. Der Verteidiger weiss, wie man Servette bezwingt.

von
Reto Fehr

Servette hat die Euphorie mit dem 4:3-Overtime-Sieg im ersten Finalspiel in der Westschweiz weiter angeheizt. Aufgrund von Terminschwierigkeiten steht das zweite Duell schon heute an.

Die Lions müssen im Hallenstadion in der Serie ausgleichen, um nicht schon früh unter Druck zu geraten. Dabei gilt es vor allem sich im Boxplay zu verbessern - oder es gar nicht soweit kommen zu lassen. «Wir dürfen einfach nicht so viele Strafen kassieren», weiss ZSC-Verteidiger Mathias Seger.

Interview mit Mathias Seger (ZSC Lions)

Wie haben Sie die Niederlage vom Samstag verarbeitet?

Gut. Natürlich ist es hart, mit einer Niederlage in der Overtime in die Serie zu starten. Aber wir haben in dieser Saison schon mehrfach bewiesen, dass wir solche Niederlagen schnell verarbeiten können. Ich hoffe, das gelingt uns auch diesmal.

Was habt Ihr seit Samstag gemacht?

Wir haben das Spiel analysiert und ansonsten normal trainiert.

Ihr habt drei Tore in Unterzahl kassiert. Habt Ihr Euer Augenmerk besonders auf das Powerplay/Boxplay gelegt?

Nein, das haben wir nicht speziell gemacht. Natürlich haben wir über diese Tore gesprochen. Wir dürfen einfach nicht so viele Strafen kassieren, um Servette keine Überzahlsituationen zu ermöglichen.

Was stimmt Euch trotz der Niederlage in Genf positiv?

Wir haben gute Moral gezeigt und uns nach dem 1:3 nochmals zurückgekämpft. Auch das letzte Drittel war gut.

Mit welchem Rezept soll Servette heute besiegt werden?

Wir versuchen wie immer zu spielen. Wir müssen Servette mit einem hohen Tempo unter Druck setzen. So wie wir das letzte Drittel in Genf gespielt haben, müssen wir versuchen über die gesamten 60 Minuten zu agieren.

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