Aktualisiert 22.03.2020 10:45

Damiano Tommasi«Wir haben 10 Tage zu spät aufgehört»

Der Chef der italienischen Fusballergewerkschaft hätte die Meisterschaft früher unterbrochen.

von
boq
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Chef der italienischen Fusballergewerkschaft Damiano Tommasi kritisiert Italiens Umgang mit dem Coronavirus.

Chef der italienischen Fusballergewerkschaft Damiano Tommasi kritisiert Italiens Umgang mit dem Coronavirus.

Getty Images/Pier Marco Tacca
In Italien haben sich mehrere Profifussballer mit dem Coronavirus infisziert. Unter anderem der französische Weltmeister und Juventus-Spieler Blaise Matuidi.

In Italien haben sich mehrere Profifussballer mit dem Coronavirus infisziert. Unter anderem der französische Weltmeister und Juventus-Spieler Blaise Matuidi.

Getty Images/Daniele Badolato
Auch Paulo Dybala wurde auf das Coronavirus positiv getestet ...

Auch Paulo Dybala wurde auf das Coronavirus positiv getestet ...

Getty Images/Valerio Pennicino

Am 9. März erklärte der italienische Premierminister Giuseppe Conte, sämtliche Sportveranstaltungen im Land bis auf Weiteres abzusagen. Wenn es nach dem Chef der italienischen Fussballergewerkschaft – Damiano Tommasi – geht, traten diese Massnahmen zu spät ein.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung wirft er der Serie A vor, trotz der ausserordentlichen Situation in Italien, den Ligabetrieb hinausgezögert zu haben. Tommasi verlangte schon am 8. März in einem Tweet, den Fussballbetrieb einzustellen.

«Ich fürchte, wir haben zehn Tage zu spät aufgehört – auch weil die Uefa durch die Verschiebung der Europameisterschaft erst jetzt Platz im Kalender geschaffen hat», sagte er im Interview. Tommasi kritisierte zudem das Bestreben der Liga, den Saison-Betrieb schon im Mai wieder aufzunehmen.

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