«Wir haben aufgeräumt»
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«Wir haben aufgeräumt»

30 Tonnen Dreck sollen die ehemaligen Besetzer des Autonomen Kulturzentrums an der Sentimattstrasse hinterlassen haben. Die Betroffenen wehren sich.

Am Sonntag lief das Ultimatum für die Besetzer an der Sentimattstrasse ab: Eigentümer Jost Schumacher wollte sein Haus bis am Abend geräumt haben (20 Minuten berichtete). Am Montag, als der Abbruch beginnen sollte, war das Haus menschenleer. Doch: «Kot stank in den Zimmern, Toilettenschüsseln waren zertrümmert und der Dreck lag bis zu einem Meter hoch», entrüstet sich Schumacher.

«Den Abfall zu entsorgen kostet mich jetzt 20 000 Franken.»

«Schumachers Anschuldigungen haben nichts mit uns zu tun», sagt ein ehemaliger Bewohner. «Der Kot und die zerschlagenen Toilettenschüsseln fand er wohl in seinen leer stehenden Häusern an der Sentimattstrasse 8 und 9 – und die haben wir nicht bewohnt», ärgert sich der Betroffene. In «ihrem» Kulturzentrum hätten sie vielmehr aufgeräumt: «Hier liegt jetzt weniger Gerümpel als vor unserer Besetzung.»

(ewi)

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