Wir haben die Aston-Martin-Filmautos von James Bond getestet
Gleich vier Aston Martins kommen im neuen James Bond Film vor: Der Valhalla, DBS, V8 Saloon und DB5 (v.l.).

Gleich vier Aston Martins kommen im neuen James Bond Film vor: Der Valhalla, DBS, V8 Saloon und DB5 (v.l.).

Aston Martin
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«No Time To Die»Wir haben die Filmautos von James Bond getestet

Heute kommt der neue James Bond Streifen «No time to die» in die Kinos. Auch dieses Mal fährt 007 wieder Aston Martin. Wir durften die Stars auf vier Rädern bereits vor der Premiere im englischen Silverstone testen.

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Es gibt wohl kaum ein berühmteres Filmauto als den Aston Martin DB5 aus «Goldfinger». Product Placement gabs damals noch nicht in der heutigen Form. Dennoch erinnert sich wohl jeder Filmfan daran, wie 007 im silbernen Aston Martin Bösewicht Auric Goldfinger und Pussy Galore verfolgte. Schon sieben Mal hatte der DB5 seither eine automobile Rolle in den Filmen von James Bond inne. Und auch im neuesten Streifen «No time to die» jagt Daniel Craig seine Kontrahenten wieder im Kultklassiker. Zudem kommen gleich drei weitere Aston Martin im neuesten 007-Film zum Zug. Grund genug, die Aston-Martin-Stars von gestern, heute und morgen selbst auf der Rennstrecke von Silverstone zu testen.

Aston Martin DB5 – Die Legende

 Der DB5 ist die Ikone von Aston Martin schlechthin.

Der DB5 ist die Ikone von Aston Martin schlechthin.

Aston Martin
Schon Sean Connery posierte mit dem legendären Briten am Furka. Redaktor Michael Lusk tut es ihm gleich. 

Schon Sean Connery posierte mit dem legendären Briten am Furka. Redaktor Michael Lusk tut es ihm gleich.

Aston Martin

Mit dem DB5 in Goldfinger aus dem Jahr 1964 hat die James-Bond- und Aston-Martin-Saga angefangen. Sean Connery war der erste, der die Legende fuhr. Der DB5 machte auf die Zuschauer und die Produzenten einen solchen Eindruck, dass er danach in sieben weiteren Bond-Filmen zu sehen war: Feuerball, Golden Eye, Der Morgen stirbt nie, Casino Royale, Skyfall und Spectre. Und jetzt in «No time to die». Zur damaligen Zeit war der 286 PS starke DB5 absolut einzigartig. Und auch heute noch fährt sich der Klassiker unglaublich leicht und einfach, selbst wenn wir ihm ehrfurchtsvoll sein wahres Potenzial an diesem Tag gar nicht abverlangen.

Aston Martin V8 Saloon – Das erste britische Supercar

 Der Aston Martin V8 Saloon war das erste viersitzige britische Supercar.

Der Aston Martin V8 Saloon war das erste viersitzige britische Supercar.

Aston Martin
Timothy Dalton fuhr den Star der 80er im Film «Der Hauch des Todes».

Timothy Dalton fuhr den Star der 80er im Film «Der Hauch des Todes».

Aston Martin

Neben dem DB5 ist ein Aston Martin V8 Saloon aus den Achtzigern im bereits 25. Bond-Abenteuer zu bewundern. Seinen ersten Auftritt hatte er 1987 in «Der Hauch des Todes». Sein Debut auf der Strasse feierte er sogar noch früher. Schon ein Jahrzehnt, bevor Timothy Dalton im Viersitzer unterwegs war, kam das schnellste viersitzige, englische Serienmodell seiner Zeit und das erste echte «Supercar» Grossbritanniens auf den Markt. Aus 5,3 Litern Hubraum schöpfte er bis zu 400 PS. Mehr als genug, um damit auch moderne Autos ordentlich über die Rennstrecke von Silverstone zu scheuchen – sobald man sich an die spezielle Schaltung gewöhnt hat, bei der sich der erste Gang unten links statt oben links befindet.

Aston Martin DBS – Der moderne Super-GT

Auch das aktuelle Topmodell der Marke, der DBS, spielt in «No time to die» mit.

Auch das aktuelle Topmodell der Marke, der DBS, spielt in «No time to die» mit.

Aston Martin
Der 725 PS starke Zwölfzylinder ist ein Gran Turismo alter Schule.

Der 725 PS starke Zwölfzylinder ist ein Gran Turismo alter Schule.

Aston Martin

In «No time to die» wird der DBS von der neuen MI6-Agentin Nomi, gespielt von Lashana Lynch, gefahren. Das aktuelle Flaggschiff im Portfolio der britischen Luxusmarke legt im Film einen ganz grossen Auftritt hin. Das macht er auch in Silverstone. Der 5,2-Liter grosse und von zwei Turbos unter Druck gesetzte Zwölfzylindermotor leistet 725 PS und reisst mit bis zu 900 Nm Drehmoment an den 21-Zöller auf der Hinterachse. Gezähmt von einer Achtgangautomatik von ZF, die zugunsten einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung in Transaxle-Bauweise im Heck montiert ist, sprintet der Superleggera damit in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und danach ungerührt weiter. Bis am Ende 340 Sachen auf dem Tacho stehen. Dafür ist die Gerade zwar zu kurz, aber um jeden Filmbösewicht in Schach zu halten, reichts auf jeden Fall.

Aston Martin Valhalla – Der Hybrid der Zukunft

Mit 950 PS wird der DBS vom neuen Valhalla nochmals deutlich übertroffen.

Mit 950 PS wird der DBS vom neuen Valhalla nochmals deutlich übertroffen.

Aston Martin
Der Hybrid hat einen 4,0 Liter grossen V8 und zwei Elektromotoren.

Der Hybrid hat einen 4,0 Liter grossen V8 und zwei Elektromotoren.

Aston Martin

Es sei denn, dieser fährt den brandneuen Aston Martin Valhalla. Der revolutionäre Mittelmotor-Sportwagen der Briten feiert in «No time to die» einen ganz besonderen Gastauftritt. Welchen, wird hier natürlich noch nicht verraten. Aber mit seinen 950 PS schafft er den Sprint von 0 auf 100 in gerade mal 2,5 Sekunden. Und sollte James Bond dereinst mal im Valhalla über den Nürburgring donnern, dauert diese Verfolgungsjagd weniger als 6.30 Minuten. Ob er aber auch den Ruhm des DB5 erreicht, steht auf einem anderen Blatt.

Treffen der Generationen: Zwischen den vier Aston-Martin-Autos liegen fast 60 Jahre.

Treffen der Generationen: Zwischen den vier Aston-Martin-Autos liegen fast 60 Jahre.

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