Aktualisiert 30.01.2020 09:50

Schweizer Emoji

Wir haben es geschafft – das Fondue-Emoji kommt!

Alle Handys der Welt bekommen ab Herbst das Fondue-Emoji. 20 Minuten hat vor drei Jahren den Antrag dafür gestellt. Jetzt wurde er bewilligt.

von
T. Bolzern

Es ist eine Geschichte, die lange Fäden zieht: Am 31. Juli 2017 hat 20 Minuten einen Antrag beim Unicode-Konsortium in den USA eingereicht. Das sechsseitige Dokument trug den Titel «Proposal for a New Emoji: Fondue» (Antrag auf ein neues Emoji: Fondue).

Die gemeinnützige Organisation entscheidet, welche Emojis auf die Handys kommen. Nach einem dreijährigen bürokratischen Prozess ist seit wenigen Stunden klar: Unser Antrag konnte überzeugen. Das Fondue-Emoji kommt in diesem Jahr zusammen mit 116 weitern Bildchen weltweit auf die Handys.

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Endlich ist es da, das Fondue-Emoji! Neben dem Caquelon wurden noch 116 andere Emojis vom Unicode-Consortium für 2020 genehmigt. Das sind sie  ...

Endlich ist es da, das Fondue-Emoji! Neben dem Caquelon wurden noch 116 andere Emojis vom Unicode-Consortium für 2020 genehmigt. Das sind sie ...

Mann mit Schleier

Mann mit Schleier

Frau mit Schleier

Frau mit Schleier

Reaktionen zum Emoji

Mark Davis, Chef und Mitgründer des Konsortiums und somit der höchste Emoji-Wächter, sagt gegenüber 20 Minuten: «Als Googler, der zehn Jahre in der Schweiz gelebt hat, freue ich mich sehr, dass das Fondue-Emoji bald für alle weltweit verfügbar sein wird. En Guete!» In den sozialen Medien ist die Freude über das Fondue-Emoji gross:

Neben dem Fondue sind auch ein Eisbär, eine Piñata, eine schwarze Katze und über 100 weitere Emojis ab Herbst verfügbar. Bisher sind die Emojis erst als Designentwurf vorhanden. Nun haben die Hersteller wie Apple und Google Zeit, um ihre eigenen Designs zu kreieren.

Unicode-Konsortium

Die Mission des Unicode-Konsortiums ist es, jedem Zeichen auf der Welt eine einzigartige Nummer zuzuweisen. Das ist eine wahre Herkulesaufgabe. Die Bibliothek umfasst derzeit bereits über 130'000 Zeichen. Nur mit einem solchen Standard kann garantiert werden, dass die Zeichenausgabe auf allen Plattformen identisch ist. Gegründet wurde das Konsortium im Jahr 1991. Google, Adobe, Apple, IBM, HP und viele weiteren Softwareunternehmen sind Mitglieder der gemeinnützigen Organisation. (tob)

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