Managerin von Schumacher: «Wir haben gelernt, dass es lange dauern kann»
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Managerin von Schumacher«Wir haben gelernt, dass es lange dauern kann»

Michael Schumachers Familie ist voller Hoffnung und besucht den Verunfallten jeden Tag im Spital. Managerin Sabine Kehm äusserte sich in einem Interview zu Schumis Gesundheitszustand.

von
kko

Wie geht es Schumi? Diese Frage beschäftigt die Welt seit Wochen und ist auch beim Grossen Preis von Australien in Melbourne omnipräsent. In Gedanken beim siebenfachen Formel-1-Weltmeister trägt etwa Sebastian Vettel die Initialen Michael Schumachers auf seinem Helm. Und auf der Seite von Formel-1-Rennfahrer Nico Rosbergs Mercedes steht gross «#KeepFightingMichael».

Im Vorfeld des Saison-Auftakts der Formel 1 äusserte sich Schumis Managerin Sabine Kehm in einem Interview mit RTL zum Gesundheitszustand des 45-Jährigen. «Michael ist nach wie vor in der Aufwachphase, sprich: Er ist noch nicht aufgewacht. Wir warten natürlich darauf, aber wir haben gelernt und akzeptieren auch, dass es lange dauern kann. Das ist für uns okay», sagte Kehm.

Unlängst sprach Kehm von kleinen Anzeichen, die hoffen liessen. Über Details dazu schwieg sie sich aber aus. «Das betrifft schon die absolute Privatsphäre der Familie.»

Die Angehörigen seien wahnsinnig stark, betonte Kehm in dem Interview erneut. «Die lassen sich ihren Mut nicht nehmen. Sie sind jeden Tag hier. Sie sind tapfer, nehmen das einfach an und versuchen, mit Michael gemeinsam da irgendwie durchzukommen. Ich muss echt sagen, die Familie geht bravourös damit um», sagte Kehm. Ausserdem helfe die weltweite Anteilnahme enorm.

Seit seinem Skiunfall am 29. Dezember im französischen Méribel liegt Schumacher mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma. Ende Januar leiteten die Ärzte in der Uniklinik Grenoble die Aufwachphase ein. Diese kann unbestimmt lange dauern.

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