Aktualisiert 27.01.2020 15:06

Bahnhof Apotheke Zürich

«Wir haben keine einzige Schutzmaske mehr»

Die Angst vor dem Coronavirus sorgt für einen Ansturm auf Apotheken. Yves Platel von der Bahnhofapotheke Zürich sagt, wer zu den Käufern von Masken gehört.

von
bz

Das Coronavirus hat die Schweiz erreicht: Am Sonntag meldete das Stadtspital Triemli zwei Verdachtsfälle. Der Ansturm auf Gesichtsmasken zeichnete sich jedoch schon vorher ab: In der Bahnhofapotheke Zürich gingen in den letzten sechs Tagen 24'000 Masken über den Tresen.

Wer diese gekauft hat und was sich die Träger davon erhoffen, erklärt Yves Platel, Co-Geschäftsführer der Zürcher Bahnhofapotheke, im Video.

Richtige Anwendung

Eine Atemmaske macht laut Platel nur Sinn, wenn sie auch richtig angewendet wird. Der Schutz müsse nach einigen Stunden gewechselt werden. «Einmal getragen, muss die Maske ersetzt werden. Denn, sobald man die Maske entfernt hat, ist der Schutz nicht mehr gewährleistet.» Was Schutzmasken gegen eine Corona-Ansteckung überhaupt bringen, ist umstritten. David Carrington von der University of London sagte der BBC: «Die meisten Viren werden über die Luft übertragen. Die Masken sind aber meist lose, haben keinen Luftfilter und lassen die Augen ungeschützt. Sie bieten keinen effektiven Schutz.»

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