«Wir haben neue Aktien gezeichnet»
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«Wir haben neue Aktien gezeichnet»

Die Müller-Möhl Gruppe hält rund 15 Prozent an Ascom. Beat Näf, der CEO der Gruppe, sagte, die Gruppe habe sich an der Ascom-Kapitalerhöhung beteiligt.

«Wir haben neue Aktien gezeichnet,» sagte Näf der Nachrichtenagentur Reuters. Für die Gruppe sei Ascom weiterhin eine strategische Beteiligung. Die Gruppe sehe sich als grosser engagierter Aktionär von Ascom.

Laut Ascom-Geschäftsbericht lag der Anteil von Müller-Möhl zum Jahresende 2002 bei 25,29 Prozent. Beat Näf ist Mitglied des Ascom- Verwaltungsrates.

Die Ascom-Aktie fiel am Dienstag zunächst bis gut eine Stunde vor Börsenschluss bei eher unterdurchschnittlichem Umsatz um mehr als sieben Prozent. Danach erholte sich der Titel wieder etwas und schloss 3,6 Prozent teifer auf 9,25 Franken.

Für den Kursrückgang dürfte nach Angaben von Börsenhändlern eine Bericht der Zeitung «Cash» verantwortlich gewesen sein, in dem es laut dem am gleichen Tag verbreiteten gekürzten Vorabdruck hiess, Ascom drohe aus den USA eine Steuerforderung für die Jahre 1996 bis 1999 von bis zu 100 Mio. Franken.

Dazu erklärte Ascom dann, die mutmasslichen Steuerforderungen seien «als unbewertete Risikoextrapolation zu verstehen und daher deutlich höher als die gebildeten Rückstellungen».

Zur Höhe der Rückstellungen wolle Ascom aus Verhandlungsgründen zum heutigen Zeitpunkt keine präziseren Angaben machen. «Wir betrachten die Rückstellungen in der Bilanz aus heutiger Sicht als angemessen,» erklärte Ascom weiter.

(sda)

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