Aktualisiert 26.08.2012 16:13

Deutsche «Tatort»-Kritik«Wir kaufen Steuer-CDs, sie Krimi-DVDs»

Der mit Spannung erwartete dritte Schweizer «Tatort» feiert am 26. August Premiere. Die Folge steht jedoch schon jetzt im Fadenkreuz der Kritik.

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Auf «Wunschdenken» und «Skalpell» folgt «Hanglage mit Aussicht»: Am Sonntagabend, den 26. August, ermitteln die Kommissare Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) im Mordfall eines Lebemanns und Mäzens. Doch bevor die dritte Schweizer Folge über den Bildschirm flimmert, wird schon wieder negative Kritik laut.

«Wir kaufen Steuer-CDs, sie kaufen Krimi-DVDs»

Der «Tatort»-Erfinder Gunther Witte, der den Film natürlich vorab bereits gesehen hat, lässt kein gutes Haar an der neusten Episode. «Wenn die Schweizer nicht selbst kapitulieren, sollten sie versuchen, es besser zu machen», sagt er gegenüber der «Bild am Sonntag». Weder Gubser noch Mayer konnten den 76-Jährigen überzeugen. Lediglich die Luzerner Landschaft habe ihm gefallen.

Dass sich die ARD trotz mieser Kritik der beiden Erstlinge für eine weitere Zusammenarbeit mit der Schweiz ausgesprochen hat, interessiert Witte nicht. Er fordert: «Entwicklungshilfe aus Deutschland. Wir kaufen Steuer-CDs, sie kaufen Krimi-DVDs.»

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