Gassenküche: «Wir können nicht Polizei spielen»
Aktualisiert

Gassenküche«Wir können nicht Polizei spielen»

Der Kanton will, dass die ­Mitarbeiter der Gassenküche strafrechtlich ­relevante Vorgänge – etwa den Konsum illegaler Drogen – den Behörden melden.

Für Jürg Niggli, Leiter der Stiftung Suchthilfe, geht dies zu weit: «Wir können nicht Polizei spielen, sonst würden wir das Vertrauen unserer Klienten verlieren.» Die Gassenküche im Linsebühl ist laut Leiter Thomas Spahr zwar «gut integriert im Quartier». Dennoch gibt es auch Probleme: Der Kanton hat als Folge eines Rekurses eines Nachbarn verschärfte Betriebsauflagen erlassen. Die Stadt St. Gallen hat gegen die kantonalen Auflagen Rekurs eingelegt. Dieser ist nun beim Verwaltungsgericht hängig.

upz

Deine Meinung