Vor Rückspiel in EM-Barrage - «Wir müssen alles geben, was wir haben» – Nati-Coach fordert Einsatz
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Vor Rückspiel in EM-Barrage«Wir müssen alles geben, was wir haben» – Nati-Coach fordert Einsatz

Nach dem 1:1 im Hinspiel der EM-Barrage kommt es in Thun zum Showdown zwischen den Schweizerinnen und den Tschechinnen. Nati-Coach Nils Nielsen sagt, Nervosität sei spürbar.

von
Erik Hasselberg

Im Hinspiel der EM-Barrage kommen die Schweizerinnen in Tschechien mit einem blauen Auge davon. Der wichtige 1:1-Ausgleich fällt erst in der 90. Minute.

SRF

Darum gehts

  • Die Schweizer Frauen-Nati kämpft in der EM-Barrage um die Qualifikation für die Endrunde 2022.

  • Im Hinspiel erreichte die Schweiz in Tschechien ein 1:1.

  • Nervosität und Druck seien spürbar, sagt Nati-Coach Nils Nielsen.

«Ich denke, dass wir uns als Mannschaft sehr gut präsentiert haben in Tschechien. Wir haben gekämpft bis zur letzten Minute und genau das müssen wir noch einmal tun», sagt Nils Nielsen vor dem Rückspiel der Schweizer Frauen-Nati in der EM-Barrage. Im Hinspiel hatte sein Team ein glückliches 1:1 erreicht und war dank des späten Ausgleichs Crnogorcevics vom Penaltypunkt mit einem blauen Auge davon gekommen.

Um die EM-Endrunde 2022 in England zu erreichen, müssten die Schweizerinnen im Rückspiel am Dienstagabend in Thun die Torchancen, die sich ihnen auch schon im Hinspiel boten, besser nutzen. Alles in allem sei das Team gesund, hätte auf dem Kunstrasen bereits gut trainiert und gehe mit einem guten Gefühl ins Rückspiel, in dem der Schweiz schon ein 0:0 zum Weiterkommen reicht. Auch wenn es in der Zeit Nielsens als Nati-Coach das wohl wichtigste Spiel sei, würden sich die Spielerinnen auf das Duell mit den Tschechinnen freuen. Nervosität und Druck seien jedoch auch spürbar. «Am Dienstag um 20 Uhr müssen wir alles geben, was wir haben», fordert der Däne.

Angesprochen auf die Nervosität sagt im Vorfeld der Partie auch Svena Fölmi: «Nervosität auf eine gewisse Art und Weise kann auch gesund sein. Ich selber bin vor so wichtigen Spielen immer ein bisschen nervös.» In ihren Augen ein wichtiger Punkt, um das Rückspiel besser zu gestalten, sei das Spiel mit dem Ball. «Wir müssen den Ball schneller laufen lassen», so die 18-jährige Stürmerin. Und natürlich würde auch ein frühes Tor helfen.

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