Aktualisiert 25.08.2015 21:08

CL-Out«Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen»

Der FC Basel schafft es für einmal nicht in die Champions League. Die Bebbi kommen im Playoff-Rückspiel bei Maccabi Tel Aviv nur zu einem 1:1.

von
heg
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25. August 2015Luca Zuffi trifft mit einem herrlichen Freistosstor zur Basler Führung im CL-Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Tel Aviv.

25. August 2015Luca Zuffi trifft mit einem herrlichen Freistosstor zur Basler Führung im CL-Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Tel Aviv.

Keystone/Georgios Kefalas
Eran Zahavi lässt die Basler Freude mit seinem Tor zum 1:1-Schlussresultat verstummen. Nach dem 2:2 im Hinspiel zieht nicht der FCB, sondern die Israeli in die Champions League ein. Die Basler müssen in die Europa League.

Eran Zahavi lässt die Basler Freude mit seinem Tor zum 1:1-Schlussresultat verstummen. Nach dem 2:2 im Hinspiel zieht nicht der FCB, sondern die Israeli in die Champions League ein. Die Basler müssen in die Europa League.

epa/Abir Sultan
Der neue FCB-Trainer Urs Fischer erlebt den ersten Rückschlag.

Der neue FCB-Trainer Urs Fischer erlebt den ersten Rückschlag.

FreshFocus/Steffen Schmidt

Es war das wichtigste Spiel in der noch jungen Saison für den FC Basel. Der Schweizer Meister hielt dem Druck nicht stand und hätte etwas mehr Glück beansprucht, um in die Königsklasse einzuziehen. Rotblau spielte im Playoff-Rückspiel bei Maccabi Tel Aviv nur 1:1.

Luca Zuffi hatte den FCB nach elf Minuten auf den richtigen Weg gebracht. Der Winterthurer versenkte einen Freistoss aus gut 20 Metern via Innenpfosten zur Basler Führung. 13 Minuten nach Zuffis Treffer hatten die Israeli wieder die besseren Karten. Captain Eran Zahavi, schon im Hinspiel Doppeltorschütze, entwischte Walter Samuel und traf zum Ausgleich. Samuel spielte für den Unglücksraben aus dem Hinspiel, Daniel Hoegh.

Zuffis Traumtor gegen Maccabi. (Video: SRF)

«Müssen uns an der eigenen Nase nehmen»

Davide Callà sprach nach dem Spiel im SRF davon, dass das Ausscheiden brutal sei. «Wenn man so dominiert über zwei Spiele, dann muss man den Gegner einmal schlagen. Das haben wir nicht geschafft und müssen uns an der eigenen Nase nehmen.» Die Enttäuschung über das Ausscheiden sei aktuell grösser, als das Erreichen der Europa League.

Auch bei Trainer Urs Fischer sass die Enttäuschung tief. «Der Match war eine Parallele zum Hinspiel. Wir gingen erneut in Führung und mit einer Aktion des Gegners kassieren wir einen Treffer. Der Ausgleich tat weh. Vielleicht haben die Spieler deshalb den Kopf in der zweiten Halbzeit etwas verloren.»

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